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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
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Der Weiße ist so weit, daß er nicht einmal liegen kann, ohnesich an dem Mast zn halten; aber der Neger ist entweder ein Gau-ner, oder sein Kopf ist ein Kiesel."

Ich will nicht hoffen, daßJhr zu früh von ihm abgelassen habt?"

Ich? von ihm ablaffen? Eher hätte ich ein ganzes Gebirgeeingeschossen! Nein, ich nahm meinen Abzng keine Minute zn früh.Alles ist.... wie es sein soll."

Der Rover heftete bei den Worten, ,wie es sein soll', seinenBlick auf den General, um seiner Sache gewiß zu sein, ob Allesauch wirklich so sei. Nachdem er den Zustand des Mannes genauuntersucht, begnügte er sich zu sagen:

Gut; wir wollen uns schlafen legen."

Bei Viesen Worten rückte der General seine lange Person be-dächtig in die Höhe, kehrte sich um, und brachte sein Gesicht mitder Lukentrcppe, so gut es sich thnn ließ, in eine Linie. Dannermannte er sich mit einem Male desperat, und versuchte mit ge-wohntem militärischen Schritt und gerader Haltung einherzuschrei-ten. Er machte zwar im Gehen ein paar kleine Abweichungenvon der kürzesten Linie, welches der Kapitän nicht zn bemerkenschien, schlug ein paarmal die Beine eines über das andere, undsegelte dann, seiner Meinung nach, schnurgerade, ohne zu stolpern,der Stiege zn; nur war der moralische Mensch in ihm nickt ganzim Stande, die kleinen Unregelmäßigkeiten und Krümmungen seinesphysischen Mitmenschen richtig zn benrtheilcn. Der Rover sahnach seiner Uhr, und als er vermuthen konnte, daß er dem Gene-ral so viel Zeit gelassen, als nöthig, mit seinem festen, abge-messenen Sckritt sein Ziel zu erreicken, machte er sich selbst aufden Weg und stieg die Treppe hinab.

Die unteren Kajüten des Schiffs waren zwar nicht so elegantmöblirt, aber dock so eingerichtet, daß es ihnen weder an Rein-lichkeit noch an Bequemlichkeit fehlte. Ein paar Kojen für dieAufwärter nahmen das äußerste Ende ein, und standen mit dem

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