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den Rover stumm; Bestürzung und Schrecken schienen alle Leibes-nnd Seelenkräfte des Andern zugleich versteinert zu haben. End-lich ermannte sich Jener, rief ein erkünsteltes Lächeln zu Hilfe,nahm eine ruhigere Miene an und rief ans:
„Sir Hector Homespun, seid mir willkommen."
Der außer sich gesetzte Schneider — denn es war kein Ande-rer, als das schwatzhafte Männchen, mit welchem unsere Leserschon bekannt sind, und der in die Netze des grünen Mannes ge-fallen war — rollte sein Augcnpaar von der Rechten zur Linken,ließ es auf das Gemisch der Eleganz eines Prunkzimmcrs undder Kriegsgeräthe eines Zeughauses umherschweifen, von denenes aber immer wieder auf die vor ihm stehende Gestalt znrückfielund sie zu verschlinge» schien.
„Ich heiße Euch noch 'mal willkommen, Sir Hector Home-spun!" sagte der Rover.
„Der Herr sei den Sünden eines miserablen Vaters von siebenkleinen Würmern gnädig!" heulte der Schneider. „Ach Gott!ach Gott! Tapferer Pirat,' was kann ein armer Handwerksmann,wenn er auch von Morgens früh bis Abends spät anfsttzt, durchsein bischen Arbeit und seinen sauren Schmeiß erschwingen?"
„Ei, was sind das für schlechte Redensarten im Munde einesRitters, Sir Hector!" unterbrach ihn der Rover, griff nach derkleinen Reitgerte, welche zufällig auf dem Tisch lag, nnd klopfte^amit, wie ein zweiter Merlin, dem .verwunschenen Schneider" aufdie Schulter, um ihn zu entzaubern. „Munter, du ehrlicher,loyaler Unterthan; Fortuna hat endlich anfgehört, dir zu schmol-len! noch vor Kurzem, vor wenigen Stunden, beschwertest dudich, daß dir keine einzige Jacke von diesem Schiffe znkäme; jetztbist du auf dem Wege, die ganze Kundschaft zu erhalten."
„Ach ehrwürdigster, großmüthigster Herr Rover," versetzteHomespun, dessen Redseligkeit mit seiner Besinnung znrückgekehrtwar, „ich bin ein ganz verarmter, zu Grunde gerichteter Mann.