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Nicht wahr, Ihr habt »nt Euch selbst über die Art und Weiseunsers Verkehrs nachgedacht, che Ihr hergekommen seid, eine An-stellung zu suchen?"
«Es wird allgemein in Newport von den Einwohnern gesagt,daß Ihr ein Sklavenschiff seid."
„O, sie irren sich nie, Eure Kleinstädter und Dorfklatschen!Hat es jemals Hexen und Hexerei in der Welt gegeben, so warder erste Hexenmeister im Orte der Schenkwirts), der zweite derDoktor, der dritte der Priester. Um die vierte Stelle mögen sichSchneider und Bartscheercr prügeln.. . Roderich!"
Der Kapitän unterbrach sich selbst ohne Umstände durch diesenAusruf. Zugleich schlug er an eine Gong*), welche nebst andernSeltsamkeiten an einem Deckbalken des ober» Verdecks anfgehängtwar, so daß er sie mit der Hand erreichen konnte.
„Noderich!" rief er, „schläfst du?"
Ein lebhafter, leichtfüßiger Bursche sprang ans einer der bei-den Nebenkojen, und meldete sich.
„Ist das Boot zurück?"
„Ja."
„Ist Alles gut gegangen?"
„Der General ist in seiner Kajüte, Sir, und kann Euch besserAntwort geben als ich."
„So lass' den General kommen, und berichten, wie sein Feld-^ zug abgelanfen."
Wilder war viel zu sehr mit sich beschäftigt, um das plötzlicheNachsinnen zu stören, in welches sein Gesellschafter gefallen war,der mehr zu schlafen als zu wachen schien. Der Junge glitt durchdie Fallthüre der Luke, wie eine Schlange in ihr Loch, oder viel-mehr, wie ein Fuchs in seinen Bau. Jetzt herrschte eine Todten-stille in der Kajüte. Der Schiffskapitän lehnte den Kopf auf die
') Gonge, Gongon, ein Kriegs-Instrument in Kongo, das wie eine Glocke klingt.