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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
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Wilder antwortete mit eben der Festigkeit und Ruhe, welcheJener in seine Frage gelegt:Ich glaube, sagen zn können, derEinladung des Schiffskapitäns."

Hat er Euch sein Patent gezeigt, als er sich diesen Titelgab? Es dars sich ja wohl kein königlicher Kreuzer zur See ohnePatent sehen lassen."

Was sagen die Herren von der Universität über diesen Punkt?"

Nun, ich sehe, das; ich ans alle Fälle besser thue, meinen Ad-vokatentalar abznwerfen, und zum Marlpfriem zu greifen," erwi-derte der Grüne lächelnd.Es liegt so etwas in unserem Ver-kehr Gewerbe hört Ihr es lieber nennen also in nnsermGewerbe, was uns Einen dem Andern verräth. Nun ja, Herr-Wilder," fuhr er fort, sich sehend, und dem Andern mit Würdeund Höflichkeit winkend, Play zn nehmen,ich bin, wie Ihr, einSeemann, und habe das Glück hinznsetzen zn können., der Com-mandenr dieses braven Fahrzeugs."

So müßt Ihr auch zngeben, daß ich mich nicht ohne hinrei-chende Bürgschaft hier einfinde."

Ich gebe es zu. So wie Euch mein Schiff vortheilhast in'»Auge gefallen ist, so Ihr mir. Euer Wesen, Eure ganze Personhat mir gefallen, und ich wünschte, wir wären früher bekannt ge-worden. Sucht Ihr Anstellung?"

In diesen aufgeregten, unfreundlichen Zeiten wär's Schande,müsflg zn gehen."

Ihr habt recht. Wir leben in einer wunderlichen, verkehr-ten Welt, Master Wilder. Jener dünkt sich ans einer Grundlagein Gefahr, die so fest und unerschütterlich ist, wie die Terra-Firma;während Andere zufrieden sind, wenn sie ihr Heil zur See versu-chen können. So gibt es wieder Manche, welche sich einbilden,der Mensch müsse nichts thnn als beten, und Andere, die mitihrem Athen; wirthschaftlich umgehen, und sich nehmen, wasihnen ansteht, weil sie weder Lust noch Zeit haben, darum zu bitten.