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man eine zweite Gattnng von Möbeln, — drohendes, furchtbaresKriegsgeräth. In der Kajüte standen vier schwarze Kanonen, derenAnzahl und Kaliber zuerst Wilders Angen auf sich zogen. Ob-schon von den vielen Prachtstücken halb versteckt, die wir so ebengemustert, bedurfte es nur eines Seemannsblicks, heransznbringen,daß sie zum wirklichen und ernstlichen Gebrauch da waren, unddaß fünf Minuten erforderlich waren, das Zimmer von allem Flit-terstaat zu säubern, und es in eine heiße Batterie nmzuschaffen.Pistolen/ Sabel, Halbpikcn, Streitäxte und das ganze Zeughauskleiner Seewaffen war in der Kajüte auf eine Art aufgestellt undanfgehängt, die ihr zum Kriegsschmuck, und im Nothfall bei einemAngriff zur Wehr diente.
Rund um den Mast bildeten ebenfalls Musketen einen Kreis,und starke, hölzerne Riegel, offenbar dazu bestimmt, in Trägerzu passen, und die Thüre von beiden Seiten zu verrammeln, gabenden Beweis ab, daß die Schotten leicht in ein Bollwerk verwan-delt werden konnten. Alles deutete darauf, daß man die Kajütezur Citadelle des Schiffs machen wollen. Was diese Absicht vol-lends verrieth, war eine Lukenklappe, welche mit den Zimmern derSubalteru-Of^iziere zusammenhing, und zu de» Vorrätheu führte.All' diese Einrichtungen wichen von dem ab, was Wilder bisherin anderen Schiffen gesehen hatte, und fielen ihm auf, ob er schonnicht Muße genug hatte, reiflich darüber nachzndenke».
^ Der Fremde in Grün (der noch immer in dieser Farbe geklei-det war) zeigte, als er anfstand, seinen Gast zu bewillkommnen,auf seinem Gesichte eine geheime Selbstzufriedenheit, mit einemkleinen Zusah von ironischer Freude.
Beide standen einen Augenblick einander gegenüber, ohne zusprechen, bis es endlich dem vermeinten Anwalt gefiel, das lästigeSchweigen zuerst zu brechen. Er fragte:
„Welchem glücklichen Umstande habe ich die Ehre dieses Be-suchs zu danken?"