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„Seltsam! ich muß es gestehen!" rief Wilder nicht ohne Unruheans. „Also war Euch meine Absicht bekannt?"
„Hört, Freund," unterbrach ihn der Andere, sich ein kurzes,leises Lächeln erlaubend, „nach Eurem Aeußern und Aussehen zuurtheilen, muß ich Euch für einen Seemann halten. Glaubt Ihrdenn, daß wir keine Ferngläser auf dem Schiffe haben, und daßwir sie nicht zu gebrauchen wissen?"
„Ihr mußt wichtige Gründe haben, auf die Bewegungen derFremden am Strande so genau Acht zu geben."
„Hm! Vielleicht warten wir auf Ladung vom Lande. AberIhr seid wohl nicht in stockfinsterer Nacht hergekommen, Euch un-sere Declaration zeigen zu lassen? Doch, Ihr wollet ja den Ka-pitän sprechen?"
„Seist ich ihn nicht hier?"
„Wo?" fragte der Andere mit einer Bestürzung, welche bewies,daß er ihn hinter sich stehend vermuthete.
„In Eurer Person."
„Ich? So hoch fielst ich nicht, obschon es mit der Zeit dahinkommen mag. Hort aber, Freund, Ihr seid doch, auf dem Wegehieher, am Spiegel jenes Schiffs vorbeigerudert?"
„Ja; es liegt, wie Ihr seht, gerade auf meinem Wege."
„Ein schönes, künstlich gebautes, gesundes Schiff; eines derbesten, die ich sah. Bereit zur Abfahrt, wie man mir gesagt."
„So scheint es; die Segel sind angeschlagen; es flötet wieein Gefäß, das seine volle Ladung hat."
„Und diese Ladung?" fragte Jener abgebrochen.
„Nun, ich soll denken, die Artikel stehen auf der Declaration.Aber Ihr scheint noch leicht; und wenn Ihr hier ladet, so mögenwohl noch ein paar Tage verstreichen, ehe Ihr abfahrt."
„Hm! ich sollte meinen, kaum ein paar Stunden später, alsder Nachbar." Diese Worte stieß der Andere etwas trocken aus,schien aber sich zu besinnen, als habe er zu viel gesagt, und setzte
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