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und Symmetrie des Schiffs, die hohen/ wolkenansteigenden Spie-ren, die schwarze Masse des Rumpfs, die in der Luft HangendeTakelage, das dunkel sich durchkreuzende Tauwerk, das ganze an-scheinend verwirrte, verwickelte, und doch so kunstreich eingerich-tete und berechnete Labyrinth, einen unbeschreiblichen Eindruck ge-macht haben. Für Wilder waren die ihm bekannten Gegenständekaum anziehend. Den erste», schnellen Blick hob er zwar, nachSeemanns Sitte, aufwärts, dann aber durchlief er kurz und alsKenner die oben erwähnten Theile. Mit Ausnahme eines Einzi-gen, welcher, in einen großen Wachtmantel bis an die Augen ver-mummt, ein Offizier schien, war keine Menschenseele auf den Ver-decken sichtbar. Von jeder Seite zeigte sich eine finster drohendeBatterie, in der schönen, imposanten Ordnung aufgestellt, wodurchsich die Marine-Artillerie und Architektur auszeichnet. Nirgendsaber konnte er eine Spur von Menscheugruppen entdecken, welchegewöhnlich das Deck eines bewaffneten Schiffs einnehmen, odernur die Mannschaft, die zur Bedienung des Geschützes erforder-lich ist. Es mochte sein, daß die Leute in ihren Hängematten lagen,wie es zur Nachtzeit zu sein pflegt; aber wo blieb daun der Theilder Equipage, der die Wache hatte, und für die Sicherheit sorgensollte? Einem einzigen Individuum gegenüber, fing unser Waghalsan, das Befremdende und Unrichtige jener Lage inne zu werden,gnd sah sich gedrungen, eine Erklärung einznleiten.
„Ihr wundert Euch mit Recht, Sir, daß ich eine so späteStunde zu meinem Besuche gewählt habe."
„Ihr wurdet freilich früher erwartet!" mar die lakonische Antwort.
„Erwartet?"
„Ja, erwartet. Habe ich nicht gesehen, wie Ihr und Eurebeiden Gefährten im Boote uns den halben Tag über von der Kajeaus, und selbst vom alten Thurm auf dem Hügel beobachtet habt?Was konnte all' diese Neugierde bedeuten, als die Absicht, anBord zu kommen?"