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Ruinen sind einem Lande, was sie dem Gesichte sind, nämlich Zei-chen des Verfalls, traurige Folgen der Mißbräuche und Leiden-schaften, welche das Umsichgreifen der Zeit beschleunigen. UnsereProvinzen, liebste Gertraud, sind, wie Sie, in ihrer Frische undJugend, und, um die Vergleichung fvrtzusetzen — in ihrer Un-schuld. Lassen Sie uns hoffen, daß beide Theile noch lange indiesem glücklichen Zustande bleiben werden."
„Ich danke Ihnen in meinem und meines Vaterlandes Namenfür die Wunsche, kann mich aber nicht entschließen, diese male-rische Ruine für eine ehemalige Mühle zu halten."
„Was sie auch gewesen sein mag, so viel ist gewiß, sie hatden Platz hier lange eingenommen und wird ihn, allem Anscheinnach, viel länger einnehmen, als das, was Sie so eben ,einenfinstern Kerker" nannten, das stattliche Schiff dort, welches wirin kurzer Zeit besteigen werden. Trügen meine Angen mich nicht,Madame, so bewegen sich die Masten langsam über die Schorn-steine der Stadt hin."
„Sie sehen ganz recht, Wyllys. Es sind die Matrosen, welchedas Schiff in den äußern Hafen bngsiren; dort werden sie es vorAnker legen und es so lange warpen, bis sie die Segel aufrollcn,um mit dem Frühesten in See zu stechen. Dieses ist ein Manöver,welches oft unter meinen Auge» vorgenommen worden, eines vondenen, die mir mein Admiral so deutlich erklärt hat, daß ich wenigSchwierigkeit finden würde, es in eigener Person anzuordnen,wenn cs sich für mein Geschlecht und meinen Stand schickte."
„Also ein Wink für uns, liebstes Kind, mit unfern Anstaltenzur Reise zu eilen. So reizend auch dieser Ort — und Ihre Rnine— Ihnen scheinen mag, so müssen wir ihn doch, wenigstens anseinige Monate, verlassen."
>,Ja, ja," fuhr Frau von Lacey fort, indem sie der Gouvernante,die sich bereits in Bewegung gesetzt, langsam nachfolgte: „Aufdiese Weise sind oft ganze Flotten bugsirt, vor Anker gelegt, gewarpt
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