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„die Ueberfahrt von hiev nach.Carolina ist oft in einem weit kür-zeren Zeiträume gemacht worden."
„Daß dies; der Fall sei, kann ich bezeugen," sehte hier die Ad-miralswittwe hinzu, welche gar zu gern einen Gedanken verfolgteund ansspann, wenn er einmal in ihr rege geworden war und inihr Lieblingsfach einscblug. „Mein verstorbener, würdigerund (ichbin überzeugt,Niemand werde mir hierin widersprechen) mein tapfererGemahl führte einst ein Geschwader seines königlichen Herrn voneinem Ende der amerikanischenBesitzungcn Sr. Majestät zum andernin kürzerer Zeit, als die von meiner Nichte angegebene. Freilichmag zur Eile, mit welcher er segelte, zum Theil der Umstand bei-getragen haben, daß er die Feinde des Königs und des Reichsverfolgte; so viel aber bleibt gewiß und ansgemacht, daß die Reisein weniger als einem Monate vollendet werde» kann."
„Da ist das furchtbare Heulopen mit seinen Sandbänken undSchiffbrüchen von der eine» Seite und der sogenannte Golfstromvon der andern!" rief Gertraud mit einem Schauder und Ausbruchweiblichen Entsetzens, welches hin und wieder sogar die Furcht-samkeit anziehend macht, wenn es mit Jugend und Schönheit zu-saminenfällt. „Wäre nicht Henlopen, und die Stürme, und dieBänke, und der Golf, ich könnte mich dem Vergnügen, meinengeliebten Vater wieder zu sehen, ganz überlassen."
Frau Wyllys, welche ihrem Zöglinge nie in solchen natürlichenSchwachheiten, so liebenswürdig sie auch in anderen Augen scheinenmögen, nachgesehen hatte, wendete sich mit fester Miene zu derjungen Lady, indem sie kurz und entschieden, und als wollte sie denPunkt der Furcht aus einmal in's Reine bringen, bemerkte:
„Wenn alle Gefahren, liebe Gertraud, die Sie aus IhrerReise anzutreffen besorgt sind, wirklich stattfändeu, so würde jadie Ueberfahrt nicht täglich, ja stündlich sicher geschehen können.Sie selbst, Madame, sind gewiß oft mit Ihrem Gemahl, demAdmiral de Lacey, aus Carolina hier eingelanfen?"