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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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beiderseitigen Meinungen durch Grunde und Gegengrnnde ver-fochten, abwechselte.

Eine Zeitlang mar es unmöglich, nur einen Theil der Streit-erörternngen anfznfaffen, so groß war die Verwirrung der Stim-men; zugleich fehlte es nicht an Symptomen von beiden Seiten,den Wortstreit in einen handgreiflichen zu verwandeln. Schon hatteFid seinen starken Gliederbau der kolossalen Gestalt seines Gegners,des Bootsmannes, entgegengestämmt; schon fielen vier athletischeArme dieß- und jenseits gegeneinander ans, vier knotige Arme,gleich indianischen Knotenstöcken, aus Massen von Knochen, Ge-lenken und Sehnen bestehend, welche Alles, was ihnen entgegenzu kommen wagen wurde, zu zerschmettern drohten. Jedoch, alsdas allgemeine Geschrei allmählig abnahm, fing man an, die Haupt-gegner anznhörcn; und diese, damit zufrieden, daß man ihre» rhe-torischen Kräften Aufmerksamkeit schenken wollte, ließen von derfeindlichen Stellung ab, und verließen sich auf ei» noch siegreiche-res aber weniger furchtbares Glied, als ihre braungebrannten Arme.

Ihr seid ein verwegener Seemann, Bruder," fing Nightingalean, als er seinen Sil) wieder eingenommen,und wenn Redenso viel wäre als Handeln, so wurdet Ihr bald dem Schiffe eineZunge leihen. Ich aber, der ich Flotten von Zwei- oder Drei-drcckern gesehen habe, und das von allen Nationenjedoch mitAusnahme eurer Mohawks, deren Kreuzern ich nie begegnet zusein gestehen muß ich, der diese Flotten habe liegen sehe»,schnigge wie die Seemöve» mit ihren eingereiften Schönfahr-Segeln, ich verstehe mich auf den Lauf des Schiffs, und aufjede Wendung desselben."

Ich werde Euch in alle Ewigkeit nicht zugeben, daß manein Boot mit Hilfe der Hinter-Naasegel halten muß," erwiederteDick.Ich will zngeben, daß Ihr ihm die Stagsegel gebt, ohnedaß es unrecht sei; aber kein achter Seemann, der sein Handwerkversteht, wird nur einen Sack voll Wind zwischen den großen Mast