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oder sonst etwas Warmes, gegen den Wind, ,mit Ew. Gnaden Er-laubnis;, meine Meinung wäre, die drei Topsegel zu beschlagenund den Klüver zu stauchen. Wir haben keine Eile, ans dem ein-fachen Grunde: wo Guinea heute Abend liegt, wird es morgenfrüh auch liegen. Und um das Schiff bei gebrochenem Winde imSchick zu halten, haben wir das Schönfahr-Segel. ..
„Euer Schönfahr-Segel hättet Ihr ebenfalls beschlagen sollen,"lies; sich von hinten her eine Stimme vernehmen, eben so ent-scheidend, nur etwas weniger brüllend, als die des wortfnhrendenBootsmannes.
„Was für ein Ignorant sagt das?" fragte Nightingale imstolzen Ton, als wenn eine so grobe und dreiste Unterbrechungseinen ganzen inner» Zorn rege gemacht hätte.
„Kein Ignorant; ein Mann, der Afrika von Kap Bon biszum Vorgebirge der guten Hoffnung, und das mehr als einmalbeschifft hat, und eine weiße Bö von einem bunten Regenbogen zuunterscheiden versteht." — Also sprach Dick Fid der Weiße, der mitseinem Begleiter, dem Neger Seipio, eingetretcn war, und seinekleine, untersetzte Person dem wüthenden Bootsmann, der sichdurch den dichten Hansen, der ihn umgab, kraft seiner masflvenSchultern Platz gemacht hatte, stämmig entgegeustellte, und hin-znsetzte: „Ja, ja, Bruder, ein Mann bin ich, unwissend odervielwissend, gleichviel, der es nie seinem Kapitän rathe» würdö,so viel Hintersegel auf dem Schiffe zu behalten, wenn Gefahrwäre, daß cs backwärts vom Winde gepackt würde."
Auf die kühne Aufstellung einer Meinung, welche allen Um-stehenden so verwegen vorkam, erfolgte ein allgemeines lautesGemurmel. Aufgemuntert durch dieses unverdächtige Zeugnißseiner größer» Popularität, blieb Nightingale's derbe ausfallendeAntwort nicht ans. Zugleich fiel ei» schreiendes Cvncert aus denhöheren und kreischenden Stimmen der Gesellschaft ein, welchesmit dem tieferen Baß, in welchem die — Hauptsänger ihre