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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
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O ja; das Schiff scheint überhaupt die Aufmerksamkeit derwürdigen Einwohner sehr zu beschäftigen."

Ew. Herrlichkeit haben hierin den Scharssinn meiner gutenMitbürger etwas zu sehr überschätzt. Das Schiff liegt hier schonmehrere Tage, ohne daß ich über den Charakter und die Tendenzoder Absicht desselben von einem sterblichen Wesen ein sterblichWort hätte äußern hören, als von mir selbst."

Ei! ei!" murmelte der Fremde, in den Griff seiner Reitgertebeißend, und seine blitzenden Angen fest ans das Gesicht desmeckernden Mannes heftend, während dieser, über die Wichtigkeitseiner Entdeckung buchstäblich anschwoll.Und worin bestehendenn En re Vermnthnngen?"

Ich kann mich irren, Sir, und Gott wird mir's verzeihen,wenn ich's thne; aber so vielnicht mehr und nicht wenigerdenke ich mir über die Sache. Jenes Schiff da, und das Volkdarauf, gilt bei den Einwohnern von Newport für ehrliche, unschul-dige Sklavenhändler-Egnipage. Als solche werde» die Leute hierangesehen und gern zngclassen, das Schiff nämlich zu einem guten,sichern Ankerplatz, die Mannschaft in die Tavernen und Kramläden.Sie dürfen aber nicht etwa glauben, daß ein Einziger von ihneneinen einzigen Rock habe bei mir ausbcssern oder gar anfcrtigenlassen; nein, Sir, das ganze Geschäft geht durch die Hände oder,besser zu sagen, durch die Finger eines jungen Anfängers im Me-tier, Namens Tape. Der versteht cs, ans alle Weise Kunden ansich zu locken. Er spricht schlecht von seinen Mitmeistern hinter ihremRücken, springt mit ihrem guten Name» herum, verschleudert seineArbeit; kurz Gewiß und wahrhaftig, ich habe ans dem ganzenFahrzeuge noch keineJacke für den kleinsten Schiffsjungen gemacht."

Da könnt Ihr von Glück sagen, Freund," erwiederte ver-grüne Mann,daß Ihr mit den Buben nichts zu schaffen gehabt.Doch Ihr habt vergessen, mir zu sagen, worin die Beschwerdebestehe, die ich dem Könige vortragen soll."