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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Dieß geschah mit großer Behutsamkeit von Seiten des Fra-genden, welcher sicher gehen wollte, ehe er sich dem Fremden an-vertrante:Sie sagen also, Sir, daß Sie in Diensten SeinerMajestät stehen?"

»Ich sage Noch mehr; ich bin sein Vertranter."

Zn viel Ehre für mich, mit einem Manne, der so hoch steht,mich in ein Gespräch cinznlaffen. Ich suhle die Gnade in allenGliedern," versetzte derLahme, indem er mit der Hand über die spärli-chen Haare fuhr und sich tief zur Erde neigte,ein so großes Glück....eine so gnädige Erlaubnis;_es ist die höchste Auszeichnung...."

Sei es, was es will, Freund, genug, ich nehme es aufmich, Euch im Namen Seiner Majestät willkommen zu heißen."

Eine so große Herablassung würde mir das ganze Herz auf-schließen, sollte auch Verrath und sonstiger Unrath darin verbor-gen sein. Ich fühle mich so glücklich, so geehrt, mein geehrtester

Herr, eine Gelegenheit_diese Gelegenheit zu finden, meinen

brennenden Eifer für den König einem Manne vorzulegen, dernicht ermangeln wird, meine devotesten Bemühungen Seiner Ma-jestät zu Ohren zu bringen."

Sprecht frei," unterbrach ihn der grüne Fremdling mit einerMiene fürstlicher Herablassung, worin jeder Andere, den nicht, wieunfern Schneider, seine eigene, knvspentreibende Ehre beschäftigthätte, entdeckt habe» würde, daß er, lästig zu werden beginne,sprecht ohne Rückhalt, Freund, wie wir es bei Hofe gewohntsind." Hierauf mit der Gerte gegen das Stiefclleder schlagendund sich ans dem Absätze drehend, murmelte er mit gleichgültigemBlick in die Zähne:Wenn der Kerl diesen Brocken hinabwürgt,so ist er noch dümmer als seine Gänse!"

Ich will sprechen, Sir; ich will, ich sehe es als eineGnade und Barmherzigkeit an, wenn ein so vornehmer Herr mirsein Ohr leiht. Sie sehen doch, Sir, jenes große Schiff imäußern Hafen dieser loyalen Seestadt."

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