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gelangte der ganze Brautzug non Neugierigen ungestört nach derKirche. Der Geistliche wartete bereits in dem Gitterchor, und dajeder von den jungen Männern den Gegenstand seiner Wahl sogleichan de» Altar führte, so begann die doppelte Ceremonie ohne Zöge-rung. In diesem Augenblicke traten ArlstobuluS, Mr. Dodge undMrS. Abbot aus dem hintern Theil der Gallerte hervor und nahmenkaltblütig ihre Sitze vorne ein. Sie gehörten zwar nicht dieserKirche an, aber da sie durch Annette erfahren hatten, die Trauungwerde an diesem Morgen stattfinden, so trugen sie kein Bedenken,alles Zartgefühl hintanzusetzen und sich bei dieser Gelegenheit einzu-drängcn; denn dem OeffentlichkeitSgrundsatz gemäß, welcher sichmit ihrem ganzen Wesen verwoben zu haben schien, hieltensie bis auf den letzten Augenblick nichts für so heilig, daß eS nichtihrer wüthendcn Neugierde verfallen wäre. Sie waren in die Kirchegekommen, weil sie eine Kirche für einen öffentlichen Platz betrach-teten, ganz nach dem nämlichen Princip, welches Andere ihrer Klaffezu dem Glauben veranlaßt, wenn zufällig eine Thüre offen stehe,sehen mit den physischen auch alle moralischen Schranken gegenUebergriffe beseitigt.
Die feierlichen Gebete und Gelübde nahmen ungeachtet derAnwesenheit dieser unwillkommenen Eindringlinge ihren Fortgang,denn in einem so ernsten Augenblicke traten alle andern Gedankenvor denen, welche unmittelbar zu der heiligen Handlung gehörten,in den Hintergrund. Als der Geistliche den gewöhnlichen Aufrufergehen ließ, ob Jemand einen Grund angeben könne, warum dasvor ihm stehende Paar nicht durch den Bund der Ehe verbundenwerden solle, stieß Mrs. Abbot ihren Nachbar Dodge an und stelltein der Fülle ihrer Unzufriedenheit flüsternd die weise Frage, ob esnicht möglich sey, irgend einen gültigen Einwurf zu erheben. WärecS nach ihrem frommen Wunsche ergangen, so hätte sicherlich dieeinfache, anspruchslose, demüthige, kirchenläuferische Eva nie einenMann erhalten. Der Zeitungsschreiber aber war nicht der Mann,