eine weitere Bürgschaft für ihre bewundernswürdige Fassung so-wohl, als für ihre sanfte GemüthSart gegeben haben würde, dennletztere erhob die schone Braut in Wahrheit fast über die ge-wöhnlichen Gebrechen der Sterblichkeit.
„Vous ötes un pou »xitee, oo matin, nur könne Annette,"bemerkte sie bloS, als dag Mädchen einen auffallenden Fehler be-gangen hatte.
«vespere gue Ülaäemoiselle ir ete eontente äe mol fusgu'kr present," entgegnete Annette, über ihre eigene Ungeschicklichkeitärgerlich und in einer Weise sprechend, welche gewöhnlich dieAbsicht, einen Dienst aufzugcben, andeutet.
„Ihr habt Euch allerdings stets gut aufgeführt, Annette, undseyd kn Eurem metier sehr erfahren. Aber wozu eine solche Frageln diesem Augenblick?"
„pareoguo — weil — mit Mademoiselle- Erlaubniß, ich be-absichtig' zu bitten um mein oonxe."
„vunxo? Ihr wollt mich verlassen. Annette?"
„ES würde mich glücklicher als alles Andere machen, imDienste von Mademoiselle zu sterben; aber wir Alle müssen unsererBestimmung folgen" — die Unterhaltung wurde französisch geführt— „und die meinige zwingt mich, den Dienst einer komme >iooliamkio aufzugeben."
„Dies ist ein plötzlicher und in einem fremden Lande außeror-dentlicher Entschluß. Darf ich fragen, Annette, was Ihr anzu-fangen gedenkt?"
Das Mädchen gab sich jetzt allerlei wirs, versuchte zu errö-then, blickte mit einer studirten Sittigkeit, welche wohl solche, diedas Geschlecht nicht kannten, hätte täuschen können, nach demBodentcppich und kündigte ihre Absicht an, daß auch sie zu Endedes laufenden Monats heiratheu wolle.
„Heirathen?" wiederholte Eva. „Doch wahrhaftig nicht denalten Pierre?"