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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Seyd Ihr dessen so ganz gewiß, Undankbarer?Hat Euchnicht Mr. John Efssngham Vetter Jack als Sohn adohtirt,noch che er etwas von dem natürlichen Bande wußte, das wirklichzwischen Euch besteht?"

Ganz richtig denn ich bemerke Wohl, baß Ihr von Allem,was zwischen uns vorgefallen, unterrichtet seyd. Jndcß hoffe ich,daß mein Vater, als er Euch sein Erbieten mittheilte, nicht zu be-merken vergaß, unter welchen Bedingungen cs angenommen wurde."

Er ließ Euch volle Gerechtigkeit widerfahren, denn er sagtemir, Ihr hättet Euch ausbedungen, daß in den Testamenten keineVeränderungen Vorgehen, sondern die bereits erkorene unwürdigeErbin in ihren Rechten verbleiben solle."

Und hierauf ist Mr."

Vetter Jack," versetzte Eva lachend, denn das Lachen kommtleicht, wenn man sich überschwenglich glücklich fühlt.

Hierauf ist unser Vetter Jack eingegangen."

Wieder vollkommen wahr. Das Testament würde nicht ab-geändert worden sehn, da bereits auf Euere Interessen Bedacht ge-nommen war."

Auf Kosten der Emsigen, theuerste Eva."

Es wäre auf Kosten meiner besseren Gefühle geschehen, thcuer-ster Paul, wenn sichs anders verhalten hätte. UebrigenS kann unsdieses Testament weder Nutzen noch Nachtheil bringen."

Ich hoffe, es möge unverändert bleiben, Geliebte, damitich Euch so viel wie möglich zu verdanken habe."

Eva blickte ihren Verlobten freundlich an, und ein hohes Rothüberflog ihr ganzes Antlitz, während sie zugleich in geheimnißvollerWeise lächelte.

Welcher verborgene Sinn liegt hinter diesem bedeutungsvollenBlicke?"

Er will sagen, Powis, daß ich eine That begangen habe.