baß wir je etwas von ihnen gehört hätten, um so weniger, daPowis sagt, seine Verwandten sehen aus den mittleren Staaten —"
„Und hat seine Mutier wirklich Dunluce geheißen?" fragteJohn Effinghain dringend, denn auch er schien sehnlichst zu wünschen,daß sich zwischen ihm und Paul eine Verwandtschaft entdecken lasse.
„Ich glaube nicht, Vater, daß er dies sagte, obschon cs sehrwahrscheinlich ist. Der Titel seiner Tante rührt von einer altenBaronie her, und diese werden gewöhnlich die Familiennamen."
„Hierin müßt Ihr wohl im Jrrthume sehn, Eva; denn ersprach davon, das Recht rühre von der Mutter seiner Mutter her,die eine Engländerin war."
„Aber warum schicken wir nicht nach ihm, um ihm die Fragevorzulegen?" versetzte der einfache Mr. Effingham. „Außer derFreude, ihn zum eigenen Sohn zu haben, kann mir nichts mehrVergnügen machen, John, als wenn ich erfahre, daß er ein gesetz-liches Anrecht an das besitzt, was, wie ich weiß, Du für ihn ge-than hast."
„Dies ist unmöglich," entgegnete John Effingham. „Ich binein einziges Kind, und was meine Geschwisterkinder von mütter-licher Seite betrifft, so gibt es deren so viele, welche in gleichemVerwandtschaftsgrade zu mir stehen, daß keines ausschließlich einNotherbe vor mir seyn kann. Außerdem bin ich ein Eifingham,und da mein Vermögen von den Esfingham'S abstammt, so soll esauch auf diese Familie übergehen, allen Asheton'S in ganz Amerikazum Trotz."
„Paul PowiS mit eingeschloffen?" ries Eva, vorwurfsvoll einenFinger erhebend.
„Richtig — diesem habe ich ein Legat auSgesetzt; aber eSgilt einem Powis, nicht einem Asheton."
„Und doch erklärt er sich selbst für einen gesetzlichen Asheton,nicht aber für einen Powis."
„Sprecht nicht mehr davon, Eva — eS ist mir.unangenehm.