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einen öffentlichen Mann zu nennen beliebt. Es ist kaum nüthig,zu sagen, daß unter den Wirkungen einer sulchen Stimmung diewahren Absichten einer volksthümlichen Regierung ganz vereiteltwerden muffen."
„Nun Ihr darauf anspielt," entgegnete MrS. Bloomfield,„glaube ich selbst Beispiele von dem, was Ihr meint, gesehenzu haben."
„Ach, meine theure MrS. Bloomfield, man sieht sie so oft,als sich ein Mann findet, der freisinnig genug ist, um eine vonder Wuth der Parteien unabhängige Ansicht zu haben. In Ame-rika kömmt man nicht darum ins Geschrei, daß man es mit einerPartei hält, sondern nur dann, wenn man sich untersteht, eS mitder Wahrheit zu halten. Eine Partei hat Nachsicht mit der an-dern, aber keine von beiden kann die Wahrheit ertragen. In derPolitik ergeht es wie im Kriege. Ganze Regimenter oder einzelneIndividuen können desertiren und finden bei ihren vormaligen Fein-den eine offenarmige Aufnahme, denn die Soldatenehre geht seltenso weit, daß sie eine derartige Unterstützung zurnckweisen könnte;aber beide Theile geben auf die Landlente Feuer, denen es bloSdarum zu thnn ist, Haus und Herd zu vertheidigen."
„Ihr entwerft unangenehme Bilder von der Menschennatur,Mr. Effingham."
„Bloß weil sie wahr sind, MrS. Bloomfield. Der Mensch istschlimmer als die Thiere, und einfach deshalb, weil er einen Co-dex von Recht und Unrecht hat, den er nie achtet. Man sprichtvon den Abweichungen des Compaffes und sucht sogar seine Wechselzu berechnen, obschon Niemand den Grundsatz erklären kann, welcherdie Anziehung der Nadel oder ihr Hin- und Herirren verursacht.Ebenso ergeht es mit den Menschen. Sie thun dergleichen, alshätten sie immer das Rechte im Auge, oblchon ihre Blicke stetsschief gerichtet sind, und man rechnet mit Sicherheit, wenn mandie Abweichungsbogen sehr weit annimmt. Doch da kommt Miß