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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
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471
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und einem i u n g e n Amerika. Das Elftere setzt Mißtrauen in allesHeimische, sogar in die heimischen Kartoffeln, und das Andere er-kennt nirgends ein Verdienst, als in sich selbst."

Es scheint eine Art Pendel-Unruhe in der Menschheit statt-zufinden," cntgegnete MrS. Bloomfield,welche die Ansicht stetsum das Centrum der Wahrheit hin und her vibriren läßt; dennich glaube, man findet selten einen Menschen in der Welt, der nichtgeneigt wäre, sobald er einen Jrrthum aufgegeben hat, in denentgegengesetzten zu verfallen. Aus dem Glauben, wir hätten garnichts, was sich auch nur der Mühe eines Gedanken verlohnte,ist eine Schule hervorgegangen, welche mit baaren Füßen in denSchluß hineingeschlüpft zu sehn scheint, daß wir Alles besitzen."

Ja, und dies ist einer von den Gründen, warum die ganzeübrige Welt uns verlacht."

Uns verlacht, Mr. Effingham? Sogar ich bin der Meinunggewesen, der amerikanische Name habe endlich in anderen Theilender Welt einen guten Klang gewonnen."

Dann sehd sogar Ihr, meine theure MrS. Bloomfield, ineinem schweren Jrrthum befangen. Allerdings fängt Europa an,von uns anzunehmen, wir sehen nicht ganz so schlecht, als cSsonst geglaubt hat; gleichwohl find wir noch immer weit, sehrweit entfernt, daß man uns in Betreff guter Eigenschaften nur diegewöhnliche Höhe anderer Nationen zugcstünde."

Sicherlich kann man uns Thatkraft, Unternehmungsgeist undRegsamkeit nicht absprechen."

Eigenschaften, die man ganz säuberlich mit den AusdrückenHabsucht, Verschmitztheit und Betrug bezeichnet. Freilich fällt eSmir nicht ein, für baare Münze anzunehmen, was Europa undnamentlich unser schätzbares blutverwandtes Alt-England aus Vor-urtheil oder Berücksichtigung des eigenen Interesses zum NachthcileAmerikas in Umlauf setzt, da Letzteres meinem unmaßgeblichen Er-messen zufolge eben so viel wahren Werth besitzt, als nur irgend