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und mich nach dem Besuchzimmer begeben, wo man uns beidebald vermissen wird. Vergebt mir, wenn ich aufdringlich gewesenbin und schreibt cs dem wahren Beweggründe zu."
„Halt, MrS. Bloomfield, ich bitte — noch einen einzigenAugenblick. Ich wünsche Euch noch ein Wort zu sagen, ehe wiruns trennen. Da Euch der Zufall von Mr. PowiS' Gesinnungengegen mich unterrichtet hat, so ist es nicht mehr als billig, alsdaß Ihr auch meine Gefühle gegen ihn kennen lernet."
Eva hielt unwillkührlich inne, denn obschon sie ihre Erklärungmit dem festen Vorhaben begonnen hatte, Paul Gerechtigkeit wider-fahren zu lassen, hielt doch die Verschämtheit ihres Geschlechts indemselben Augenblicke, in welchem sie am sehnlichsten zu sprechenverlangte, ihre Zunge gebunden. Eine Gewaltanstrengung bewäl-tigte jedoch diese Schwäche und es gelang dem warmherzigen, edel»Mädchen, ihrer Stimme Herr zu werden.
„Ich kann nicht zugeben, daß Ihr mit dem Eindruck vonhinnen geht, als ob ein Schatten irgend einer Art auf Mr. Po-wiS' Benehmen hafte," sagte sie. „Weit entfernt, je von denEreignissen Vortheil ziehen zu wollen, die es in seine Macht gaben,uns wesentliche Dienste zu leiste», hat er früher nie von seinerZuneigung gesprochen, und auch diesen Abend geschah es unterUmständen, in welchen die natürlichen Gefühle — vielleicht darfich wohl sagen, gegen seinen Willen — die Oberhand gewonnen."
„Ich glaube Alles, denn ich fühle mich überzeugt, daß EvaEffingham ihr Herz nicht unbesonnen verschenken kann."
„Mein Herz — Mrs. Bloomsield!"
„Ja, Euer Herz, meine Theure; aber jetzt bestehe ich darauf,daß der Gegenstand vorderhand beruhen bleibe. Euer Entschlußist wahrscheinlich noch nicht zur Reife gediehen. Das GeheimnißEures Liebhabers ist erst seit einer Stunde in Eurem Besitz unddie Klugheit fordert Uebcrlegung. Ich hoffe. Euch in dem Besuch-zimmer zu sehen — bis dahin lebt wohl!"