habe er, che er in den Dienst trat, den Namen Affheton geführtund erst später sich PowiS genannt, ohne öffentlich einen Grunddafür anzugeben oder die gesetzliche Legitimation nachzusuchen.Nun dachte ich, ich könne nicht zugebcn, daß Eva Effing-Ham eine Verbindung mit einem Manne von so zweideutiger Stel-lung eingehc, ohne ihr zuvor Kunde davon mitgetheilt zu haben.Ich erwartete einen paffenden Anlaß, um mich dieses unangenehmenDienstes zu entledigen; aber der Zufall, welcher mich zum Zeugendes Vorgangs von heilte Abend machte, belehrte mich, daß keineZeit zu verlieren sey, und ich kam deshalb hieher, vielleicht mehrdurch die Theilnahme für Euch, meine Liebe, als durch die Klug-heit geleitet."
„Ich danke Euch ausrichtig für die freundliche Sorgfalt, dieIhr für mein Wohl tragt, thcure MrS. Blooinficld. und weißden Beweggrund nach Gebühr zu schätzen. Wollt Ihr mir dieFrage erlauben, wie viel Ihr von dem, was heute Abend vor-ging, wißt?"
„Einfach, daß Mr. PowiS verzweifelt verliebt ist — eineErklärung, die mir stets für den Seelenfrieden eines jungen Frauen-zimmers in hohem Grade gefährlich erscheint, wenn sie aus demMunde eines sehr — sehr einladenden jungen Mannes kömmt."
„Und meine Betheiligung an dem Dialoge?" — Eva crrüthetebis über die Augen, als sie diese Frage stellte, obfchon sie sichalle Mühe gab, ruhig zu erscheinen — „meine Antwort?"
„ES lag zu viel von dtm Takte eines Weibes, eines ächtenund gerechten WeibeS in mir. Miß Effingham, um aus dies zuhören, selbst wenn sich eine Gelegenheit dazu geboten hätte. Wirbefanden uns übrigens nur eine» Augenblick nahe genug, um etwaszu verstehen, obschon dieser Augenblick zurcichte, uns einen tiefenBlick in die Gefühle des Gentleman thun zu lassen. Ich verlangekein Vertrauen, meine theure Eva, und nun ich meine Erklärungengegeben habe, so albern sie auch seyn mögen, will ich Euch küssen