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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Ich fürchle, Ihr hegt von der Menschheit nicht die besteMeinung» Mr. Powis."

ES mag Ausnahmen geben, aber ich glaube, so ist das all-gemeine Gefühl der Menschheit. Sobald einmal eine Pflicht vor-liegt, folgt auch schon der Wunsch, sich derselben in möglichst leichterWeise zu entledigen, und von allen Ems'sindungen ist die einer fort-dauernden Dankbarkeit die drückendste. Ich fürchte, daß sich mehrBrüder durch den Familienstolz, als durch natürliche Zuneigungleiten lassen."

Was löst dann die Bande unter uns, da wir ja kein Erst-geburtsrecht besitzen?"

Das, was Alles löst die Liebe zum Wechsel, welche mitder Wanderlust des Volkes auswächst und vielleicht gewissermaßendurch die Institutionen genährt wird. Mr. Bragg hier wird be-stätigen, was ich behaupte ich muß sagen, daß ich seine An-sichten über diesen Gegenstand zu hören wünsche."

Da AristobuluS, welcher sich mit Mr. Dodge erging, in dem-selben Augenblicke aus dem Gesträuch heraustrat und mit unsremPärchen die gleiche Richtung cinschlng, so stellte Powis die Fragean ihn, wie man einen Bekannten in einem Zimmer anzuredcn pflegt.

Der Wechsel in den Gefühlen," entgegnete Mr. Bragg,liegt in der Menschennalur, wie der Aemterwechsel in der natür-lichen Gerechtigkeit. Einige von unseren Leuten sind der Meinung,es dürste sehr zweckmäßig seyn, die ganze Gesellschaft periodischUmzüge vornehmen zu lassen, damit Zeder wisse, wie sein Nach-bar lebe."

Ihr sepd also ein Agrarianer, Mr. Bragg?"

Bei Leibe nicht; auch glaube ich kaum, daß Ihr in dieserganzen Gegend ein derartiges Thier finden werdet. Wo das Eigcn-thum in Frage kömmt, sind wir ein Volk, das nichts losläßt, solange eS etwas festhalten kann, Sir; aber außerdem sind wir demWechsel sehr ergeben. So glaubt zum Beispiel Jedermann, Miß