388
Io Monde; mais sie darf nicht unter die Leute gehen, um unekete anzusehen aveo so» xero!" rief Mademoiselle Biefville inihrem unvollkommenen Englisch, „de desespere vraiment, zu ver-stehen des imdltudos ^mörioainos."
„Wohlan, Mademoiselle, damit Ihr uns nicht für ganz bar-barisch haltet, sollt Ihr wenigstens den Genuß der Rede haben."
„Du kannst'S wohl die Rede nennen, Ned, denn ich glaube,die nemliche, oder jedenfalls der Entwurf derselben hat seit diesensechzig Jahren jährlich einigen tausend Rednern diene» muffen."
„Dieser Entwurf also soll den Damen zu gut kommen. Wieich höre, bildet sich eben die Procejsion, und wenn wir uns hurtigbereit machen, so kommen wir noch zeitig genug, um gute Plätzezu erhalten."
Mademoiselle Viefville war entzückt; denn nachdem sie'S mitden Theatern, den Kirchen, einigen Bällen, der Oper und allenden zugänglichen Genüssen New-Uorks versucht hatte, war sieWider Willen zu dem Schluß gekommen, Amerika scp ein ganztreffliches Land ziour s'cnn»)'»,', aber für nicht viel Anderes. Hierstand doch wenigstens etwas Neues in Aussicht. Die drei Damenbeendigten demgemäß ihre Vorbereitungen und trafen, von sämmt-lichen Gentlemen begleitet, zu der bestimmten Stunde in derAffembly ein.
Der Redner, welcher wie gewöhnlich ein Rechtsgelehrter war,stand bereits auf der Kanzel, denn man halte eine der Dorfkirchenzum Schauplatz der Ceremonieen gewählt. Er war ein junger, erstkürzlich in den Advokatenstand getretener Mann, sintemal es inder Regel ist, daß die Anfänger in der Rechtsgelehrsamkeit ihrenGeist in der Rede des 4. Juli glänzen lassen müssen, wie früher derMusketier seinen Muth in einem Duell zu beweisen pflegte. DieAkademie, welche früher zu allen Zwecken der Oeffentlichkcit ge-dient hatte, indem sie für den Unterricht, für Bälle, Predigtenund Town-MeetingS benützt wurde, war dem Schicksal der meisten