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des WoriS nicht scyn, denn was Alter, Gebart und Vermögenbetrifft, so steht Euch meine liebe Nichte so gleich, als man diesnur verlangen kann; aber es ist nur zu oft eine unpassende Ver-bindung, wenn eine Amerikanerin die Gattin eines Engländers wird.Es hängt dabei so viel von dem Manne ab, daß ich, wenn ichweniger Vertrauen in Euch setzte, mit Recht Anstand nehmenmüßte. Grace ist zwar volljährig, aber dennoch nehme ich mirdas Privilegium eines Vormunds und lege Euch ernstlich den Rathans Herz — achtet stets daS Vaterland der Frau, die Ihr fürwürdig gehalten habt, Euren Namen zu tragen."
„Ich glaube, stets Alles geachtet zu haben, was in Beziehungzu ihr steht; aber wozu diese besondere Verwarnung? — Miß vanCourtlandt ist in ihrem Herzen fast Englisch."
„Eine zärtliche Gattin wird in solchen Dingen stets, dem Ein-flüsse ihres Gatten folgen; Euer Land wird das ihrige und EuerGott ihr Gott scyn. Dennoch, Sir George Templemore, kannein Weib von Geist und Herz nie das Land ihrer Geburt ganzvergessen. In England liebt man »nS nicht, und wer dahin übcr-fledelt, wird oft Gelegenheit finden, über das Land, aus dem ergekommen ist, Spottredcn und Sticheleien zu Horen."
„Gütiger Gott! Mr. Effingham, Ihr glaubt doch nicht, ichwerde meine Gattin in eine Gesellschaft bringen, wo —"
„Habt Nachficht mit meinen prosaischen Bedenken, Temple-more. Ich zweifle nicht, daß Ihr die beste Abficht habt und Allesthun werdet, was sich gebührt, — in der gewöhnlichen Bedeutungdieser Worte ncmlich; aber ich verlange von Euch mehr — ichwünsche, daß Ihr ein weises Verfahren einschlage» möchtet. Gracehegt jetzt eine aufrichtige Verehrung und Achtung vor England,und diese Gefühle, welche in vielen Theilen durch Thatsachen unter-stützt find, werden Bestand haben; aber wie cS gewöhnlich beijungen sanguinischen Leuten zu geschehen pflegt, wird in mancherBeziehung die Beobachtung Jrrthümer aufdecken, in welche man