„DicS ist auch nicht der Fall. Von den Frauenzimmern istdie Eine zwanzig und die Andere sicbenzig, und ich will michhängen lasten, wenn ich weiß, welcher ich den Vorzug gebe."
„Der letzteren scyd Ihr am ehesten wieder los, mein lieberGeneral, und ich rathe Euch daher, bei ihr zuzugrcifen."
„So alt sie auch ist, so müßte sich doch sogar ein König vieleMühe geben, um ihre Einwilligung zu gewinnen. Wir wollenetwas Punsch für sie anfertigen, damit sie sehen, wie wir ihrerauch in ihrer Abwesenheit eingedenk waren."
Die beiden Ehrenmänner setzten sich nun in eifrige Thätigkeit,um vor der Ankunft der Gesellschaft noch fertig zu werden, undda die verschiedenen Ingredienzien großenthcils schon gemischt waren,so geschah hiedurch ihrer Unterhaltung kein Eintrag. Der Schiffervom Salzwaffer und der vom See befanden sich nun in jenem Zu-stande, in welchem die Menschen zum Lautdenken geneigt sind, unddie ehrfurchtsvolle Scheu, mit welcher der Commodore seinen Ge-fährten früher betrachtet, hatte sich nun völlig verloren.
„Um Euch ohne Hehl meine HerzenSmeinung zu sagen, meinlieber Sir," sagte er — „ich habe keine andere Einwendungenmehr gegen Euch zu machen, als daß Ihr nicht den mittlerenStaaten angehört. Ich will zwar zugeben, daß die DankecS guteEigenschaften besitzen, aber doch sind sic die allerschlimmstcn Nach-barn, die ein Mensch nur haben kann."
„Dies ist ein nagelneues Lob, Commodore, da sie sich selbstfür die allerbesten halten. Ich möchte übrigens doch hören, wieIhr dies meint."
„Ich nenne den einen schlechten Nachbar, der nie lange genugan einem Platze bleibt, um irgend Etwas zu lieben, als sich selbst.Ich zum Beispiel, Sir, habe Gefühl für jeden Kieselstein am Uferdieses SeeS — eine Sympathie für jede Welle," der Commodorebegann jetzt mit den Händen zu fechten und die Finger zu spreizen,so daß sie wie eben so viele Spitzen an einem spanischen Reiter hin-