„Sein Beruf kann ihn zum Gentleman gebildet haben, dennwie ich höre, war er in der Marine, obschon ich glaubte, er habein der brittischen Flotte gedient. In Philadelphia, Baltimore,Richmond oder Charleston kenne ich keine Powise; er muß alsoaus dem Innern sehn."
Eva konnte ihrer Freundin kaum eine Neugierde übel nehmen,welche sie selbst nicht wenig gequält hatte, obschon sie gerne aufeinen anderen Gesprächsgegenstand übergegangen wäre.
„Wie angenehm würde cS nicht Mr. PowiS sehn, wenn erwüßte, welches Interesse er MrS. Bloomfield eingcflößt hat," sagtesie lächelnd.
„Das hat er wirklich, denn offen gesprochen, ich halte ihn,was sein Benehmen, seine Figur und den Ausdruck seines Gesichtesbetrifft, für den ausgezeichnetsten jungen Mann, denn ich je gesehenhabe. Bringe ich außerdem damit in Verbindung, was ich vonseiner Ritterlichkeit und seiner Ruhe im Augenblicke der Gefahrgehört habe, meine Liebe, so müßte ich kein Weib sehn, wenn ichnicht Interesse für ihn fühlen sollte. Ich gäbe eine Welt darum,wenn ich wüßte, welchem Staat er angehört, wenn er ander«wirklich ein Amerikaner ist."
„Dafür haben wir seine eigenen Worte. Er wurde in Amerikageboren und in unserer Marine erzogen."
„Und doch kam cs mir schon aus dem Wenigen, was ihm beiunsrer ersten kurzen Unterhaltung entfiel, vor, als sey er überseinen Beruf erzogen."
„Mr. PowiS hat als Reisender viel gesehen. In Europa, wowir ihn kennen lernten, befand er sich stets in Kreisen, die ganzbesonders dazu geeignet waren, sowohl seinen Geist, als sein Be-nehmen zu bilden."
„In Europa? Eure Bekanntschaft hat also nicht wie die mitGeorge Templemoore in dem Paketschiffe begonnen?"
„Auch diesen Herrn lernten wir nicht erst in dem Schiffe kennen.