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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Gedanken machte über die nur mit Mühe unterdrückte Aufregung,welche da« Mädchen bei dieser Gelegenheit an den Tag gelegthatte. Ban diesem Augenblick an beschloß sie, stillschweigend EvaSBenehmen gegen alle Gäste ihres Vaters zu beobachten.

Dies ist genug Hoffnung für einen Tag," sagte sie, sicherhebend.Der Beruf und die Flagge müssen den Jahren, sogut cS eben gehen mag, das Gleichgewicht halten. MrS. Hawker,wie ich auf dieser llhr sehe, kommen wir zu spät zum Diner, wennwir u»S nicht schleunigst zurückzichen."

Die beide» Damen begaben sich jetzt auf ihre Gemächer, undEva, die bereits für das Diner angeklcidet war, blieb in dem Be-suchzimmcr. Paul stand noch immer neben ihr und schien, wie sieselbst, verlegen zu seyn.

Mancher Mann würde entzückt seyn, auch das Wenige, wasbei diesem Scherze Euren Lippen entfiel, vernommen zu haben,"sagte er, sobald MrS. Bloomfield außer Hörweite war.EinAmerikaner und Seemann zu seyn, gill also in Euren Augen nichtals ein ernstlicher Mangel?"

Kann man mich für Mrs. Bloomstelds Launen und Neckereienverantwortlich machen?"

Keineswegs; aber ich denke, Ihr werdet selbst für Miß Ef-finghams Wahrheitsliebe und Aufrichtigkeit einstehen wollen. Ichkann mir wohl erklären, warum Ihr schwiegt, als das Verhörzu weit ging, fühle mich aber überzeugt, daß jede unumwundeneErklärung von Eurer Seite diese Eigenschaften in sich tragen muß."

In Evas Blicken drückten sich Gefühle des Dankes aus, dasie wohl einsah, wie nur hohe Achtung vor ihrem Charakter dieseBemerkung halte eingeben können; sie suchte jedoch ihre Empfin-dungen nicderzukämpfen, stand auf und erwicderte:

Dies heißt eine kleine Badinage über unfern ehrlichen, lö-wenherzigen Kapitän sehr ernst nehmen. Nm Euch übrigens zuzeigen, daß ich Euer Compliment fühle und dankbar dafür bin,