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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Zeit gleichfalls ihre Wechsel mit sich führen wird, und gebe Gott,daß einer derselben den Personen, Dingen und Gefühlen einenfesteren Bestand sichere."

Die Zeit wird sicherlich ihre Wechsel bringen, Ned, obschonwahrscheinlich alle diejenigen, die in, Gegensatz zu der Volkslauneund den DolkSintereffen auf die individuellen Rechte Bezug haben,wohl die falsche Richtung cinschlagen dürften."

ES ist freilich die Neigung vorhanden, Popularität an dieStelle des Rechtes zu setzen; aber wir müssen das Gute mit demSchlimme» hinnehmen. Selbst Du, Jack, würdest diese Volksbe-drückung gewiß nicht gegen irgeno ein anderes System, unter demDu bisher gelebt hast, vertauschen mögen."

Ich weiß dies nicht ich weiß dies nicht. Von aller Ty-rannei ist mir eine gemeine bei weitem die verhaßteste."

Du pflegtest sonst auf das englische System große Stücke zuHallen; aber ich glaube, eigene Beobachtung hat Deine frühere-Bewunderung ziemlich abgekühlt," sagte Mr. Esfingham in einerWeise lächelnd, die sein Vetter vollkommen verstand.

Was willst Du, Ned? Wir Alle fassen in unsrer Jugendirrige Vorstellungen auf, und diese war eine der meinigen. Gleichwohlist mir die kalte, starre Herrschaft des englischen Gesetzes mit seinenFrüchten, bis auf die beispiellose Herzlichkeit eines gekünstelten Zu-standes hinunter, immerhin lieber, als wenn ich mich von jedemErzhallunken, der auf seiner Jagd nach Dollars zufällig durchdieses Thal kommt, mit Füßen treten lassen soll. Eines übrigensmußt Du mir wohl selbst zugestchen: das Publikum vernachläßigtein Bißchen gar zu gerne Pflichten, die es erfüllen sollte, währendcs sich dagegen Berechtigungen anmaßt, zu denen eS nicht befugt ist."

Mit dieser Bemerkung, welche so viel Wahrheit in sich faßte,schloß die Unterhaltung.