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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Wenn Ihr eine Mitlheilung zu machen habt, Mr. Bragg,so thut es ohne Rückhalt, Es ist ganz in der Ordnung, daß ichden Thatbestand genau kenne."

Wohlan denn, Sir, ich bin so zu sagen, der Ueberbringcreines Fehdebriefs. Das Volk will Euch zu verstehen geben, daßes Eure Rechte sehr gering anschlage und darüber lache. OhneUmschweife man bietet Euch Trotz."

Ich danke Euch für diese Freimüthigkcit, Mr. Bragg sieerhöht meine Achtung vor Eurem Charakter. Da die Angelegen-heiten so weit gediehen find, so ist es »öthig zu handeln. WennIhr Euch einen Augenblick mit einem Buch unterhalten wollt, sowerde ich bald weitere Gelegenheit haben, Eure Güte in Anspruchzu nehmen."

ArisiobuluS las nicht, denn er war zu sehr von Erstaunen erfüllt,als er einen Mann so gelaffen sich zum Kampfe mit jenem ehr-furchtgebietenden Publikum anschicken sah, vor dem er sich, wie derasiatische Sklave vor seinem Monarchen, zu beugen gewöhnt war.Ueberhaupt hatte ihn nur jene Allgewalt denn in diesem Lichte

erschien ihm die Macht der Oeffcntlichkeit so kühn gemacht, die er-

wähnte unumwundene Sprache gegen seinen Mandanten zu führen,denn er fühlte das geheime 'Vertrauen in sich, daß er, mochte nunvon Recht oder Unrecht die Rede seyn, in Amerika stets furchtlosund ohne Gefährde sich für den großen Haufen erklären konnte.Inzwischen schrieb Mr. Effinghain eine einfache Verwahrung gegenalle Uebergriffe in das fragliche Eigenthum nieder und übergab sie

dem Sachwalter mit der Bitte, sie in die nächste Nummer des im

Dorfe erscheinenden Blattes cinrücken zu lassen. Mr. Bragg nahmdie Ankündigung in Empfang und entfernte sich ohne Widerrede,um den Auftrag auszuführen.

Den andern Tag verbrachte Mr. Effingham im Kreise derSeinigen, und es wurde Abend, bis er sich wieder allein in demBibliothekzimmer befand. Jetzt erschien Mr. Bragg in großer Auf-