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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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ein solches Zeichen des Thiers, wie sie'S nennt, aus ihre Schwellezu setzen."

Alle Anwesenden drückten ihre llcberraschung aus; aber dieerste Thüre, an der ste vorbeikamen, bestätigte diese Angabe undbewies, daß John Effingham Recht hatte. Katholischer Sinn undEifer hätte kaum mehr kunstgerechte Symbole dieses seines Glau-benSzeichenS zusammenbringen können; denn allenthalben traten stedem Borübergehenden vor die Augen, als wollten ste die unwissendeund übertriebene Anmaßung verhöhnen, welche einen ungebührlichenNachdruck auf die untergeordneteren Punkte einer Religion legt,deren Wesenheit in Demuth und Glauben besteht.

Und die Philadelphiakirchs," »ahm Eva rasch wieder aus,sobald die Neugierde in Betreff der Thüren befriedigt war.Ichbin jetzt ungeduldiger, als je, zu erfahren, welche thörichle» Miß-griffe wir auch dort begangen haben."

Unheilig würde fast ein besserer Ausdruck seyn," entgegnetePaul.Der einzige Kirchthnrm, der seit einem halben Jahrhundertin dieser Stadt steht, hat zur Zierde eine Insul, während dasKreuz aufs Sorgfältigste umgangen wird."

Es folgte ein Schweigen, denn oft liegt mehr wahre Beweis-kraft in der einfachen Darstellung eines Falls, als in aller Rhe-torik und Logik, die man zur Unterstützung aufbieten könnte.

Männiglich sah die maßlose Thorheit, um nicht zu sagen,Vermessenheit des JrrthumS ein, und für den Augenblick warenAlle erstaunt, wie eine Gemeinde von nur gewöhnlichem Menschen-verstand etwas der Art habe zulassen können. Doch nein SirGeorge Templemore machte eine Ausnahme von dieser allgemeinenStimmung. Nach seinen Ansichten von Kirche und Staat, inwelchem politischer und religiöser Katholikenhaß eine gleich wichtigeRolle spielten, lag durchaus nichts Unpassendes in dem Umstande,an die Stelle des Kreuzes eine Bischofsmütze zu setzen ja erfand es im Gegcntheil ganz in der Ordnung.