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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Zur Gottesverehrung," cntgegnctc Eva mit einer ruhigenFeierlichkeit, die sogar den nicht leicht zu bewältigenden selbstge-fälligen AristobuluS ein wenig einschüchterte.

Ja, Miß, zur Gottesverehrung und zur Bequemlichkeit desPublikums."

Allerdings; man baut für die öffentliche Bequemlichkeitund für öffentlichen Gottesdienst," fügte Mr. Dodge bei, aufdie beiden Beiwörter einen besonderen Nachdruck legend.

Vater, Ihr wenigstens werdet nicht hieraus eingehen."

Nicht gerne, meine Liebe. Ich gestehe, daß es allen meinenBegriffen von Anstand zuwider ist, sehen zu müssen, wie der Sün-der, selbst wenn er sich für den demüthigsten und reuigsten auS-gibt, sich so breit macht, daß man sich des Gedankens an Eigen-liebe und Selbstüberschätzung nicht erwehren kann."

Ihr werdet einräumen, Mr. Effingham," entgeguete Ari-stobuluS,daß Kirchen gebaut werden, um das Publikum bequemunterzubringcn es handelt sich um die Oessentlichkcit, wie Mr.Dodge ganz richtig bemerkt hat."

Nein, Sir, der einzige Zweck ist der Dienst des Herrn, wiemeine Tochter ganz richtig bemerkt hat."

Nun ja, Sir, auch dies gebe ich Euch zu."

Mr. Bragg meint ohne Zweifel, daß die Bequemlichkeit desPublikums als zweite Rücksicht beachtet werden müsse," bemerkteJohn Efstngham, der sich jetzt zum erstenmal über den Gegenstandvernehmen ließ, mit seiner gewöhnlichen Schärfe.

Eva wandte sich rasch um und blickte nach ihrem Verwandtenhin. Er stand mit gekreuzten Armen in der Nähe des Tisches, undin seinem schönen Gesichte drückte sich die ganze Bitterkeit und Ver-achtung aus, die ein so ruhiges gentlemanischcS Antlitz nur vcr-rathen konnte.

Vetter Jack, dies darf nicht stattsinden," sagte sie dringend.

Gleichwohl wird es stattfinden, Mühmchen Eva.»