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Dodge ihren tiefen Knir gemacht hatte. „Es heißt in der Thatdie Ordnung der Dinge umwersen, wenn man den Sünder erhebtund den Heiligen erniedrigt."
„Ihr vergeht, Miß Eva, daß nach dem alten Plane dasVolk nicht sehen konnte; es wurde unnatürlicherweis« drunten ge-halten, wenn ich mich so auSdrücken kann, und Niemand hatteeine» guten LugauS, als der Pfarrer und die Sänger in der vor-deren Reihe der Galleric. Dies war ungerecht."
»Ich sehe nicht ein, daß ein .guter LugauS', wie Jhr'S nennt,ein wesentliches Erforderniß der Andacht ist; desgleichen kann ichmir nicht denken, wie man eine Belehrung nicht eben so gut solltehören können, wen» man unter, als wenn man über dem Leh-rer sitzt."
„Pardon, Miß," — Eva wich zurück, wie sie stets that, wen»Mr. Bragg sich dieser gemeinen und verächtlichen Anredeweisc be-diente — „wir setzen Niemand hinauf oder hinunter und spielenauf Nichts ab, als auf eine gerechte Gleichheit. Alles soll so nahewie möglich eine gleiche Höhe haben."
Eva blickte verwundert umher und zögerte eine» Augenblick,als ob sie ihren Ohren nicht traue.
„Gleichheit! — Gleichheit mit was! Sicherlich doch nichtmit den perordneten Dienern der Kirche, wenn sie in Ausübungihrer heiligen Obliegenheiten begriffen sind — sicherlich doch nichtmit der Gottheit?"
„Wir betrachten die Sache nicht ganz in diesem Lichte, Fräu-lein — das Volk baut die Kirchen; dies werdet Ihr zugeben,Miß Effingham — und auch Ihr werdet'S einräumen müssen,Mr. Efnngham!"
Die beiden angezogenen Personen machten einfach eine be-jahende Verbeugung, ohne jedoch zu sprechen.
„Gut; wenn das Volk die Kirche baut, so fragt es natürlichsich selbst, zu welchem Zwecke es baue."