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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Ich bin ein nagelfestes Gcräthe und darf jetzt nicht mehrhoffen, je den Ocean zu sehen. I» einer Periode meines Lebenstrug ich mich mit dem Gedanken, daß es mir doch vielleicht einmalso gut werden könnte, aber jetzt habe ich meine Hoffnungen fürimmer anfgegeben. Ihr seyd in viele» Ländern gewesen, Miß Eva;welchem von allen gebt Ihr den Vorzug?"

Ich denke, Italien bietet im Allgemeinen die meisten Reize,"antwortete Eva mit einem freundlichen Lächeln,obschon fast jedesLand seine eigenthümlichen Annehmlichkeiten hat."

Italien? Ei, das nimmt mich sehr Wunder. Ich habenie viel Interessantes von Italien in Erfahrung bringen könnenund hätte erwartet, Ihr würdet England sagen."

England ist gewiß ein schönes Land, entbehrt aber doch Vieles,dessen man sich in Italien erfreut."

Und das wäre?" entgegnetc Mr. Howel, seine Kniee über-einanderschlagend, um in dieser bequemeren Lage zu hören odernötigenfalls Einwürfe erheben zu können.Was kann Italienmöglicherweise besitzen, ohne daß es England in noch höheremGrade böte?"

Zuvörderst seine historischen Erinnerungen und das Interesse,welches Zeit und große Ereignisse einer Gegend verleihen."

Und fehlt es England an historischen Erinnerungen und großenEreignissen? Haben wir da nicht den Eroberer, oder, wenn Ihrso wollt, den König Alfred, die Königin Elisabeth und Shakspeare?Denkt an Shakspeare, meine theure junge Dame, und an SirWalter Scott und an die Pulververschwörung und an Cromwellan Oliver Cromwell, meine theure Miß Eva an die West-minster-Abtei, an die Londoner Brücke und an Georg IV., de»Abkömmling einer Reihe von wirklichen Königen. Was, im Name»deS Himmels, kann Italien dem Interesse an die Seite stellen,welches man für derartige Dinge fühlt!"

Sie sind ohne Zweifel sehr interessant," entgegnetc Eva, die