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die allerdings stets artig und rücksichtsvoll ist, vergoß einigetheilnehmende Thränen. Ihr dürft daher nicht glauben, ich sey sostoisch, um nicht einiges Gefühl zu verrathcn, theurer Vater. DerParoriSinuS ist übrigens jetzt vorbei, und ich fange wieder an zuphilosophiren. Vetter Jack, Ihr habt doch hoffentlich nicht ver-gessen, daß das Besuchzimmer das Königreich einer Dame ist?"
„Eure Rechte sind geachtet worden, Miß Effingham; ui» je-doch Eurem Geschmack keine Gewalt anzuthun, überantwortete icheinige antediluvianische Gemälde und Kupferstiche dem — —"
„Dachstübchen?" fragte Eva so rasch, daß der Sprecher inseinem Satze unterbrochen wurde.
„Feuer" — entgegnete John gelassen. „Die Dachkammernsind jetzt viel zu gut für sie, da dieser Theil des Hauses in Schlaf-gemächer für die Mädchen umgewandelt worden ist. MademoiselleAnnette würde Krämpfe kriegen, wenn die Kunstwerke, welche dievergangene Generation amerikanischer Meister zufrieden stellten, inallzu nahe Berührung mit ihren an'S Louvre gewöhnten Augen käme."
„I'oiirt «Io tout, Illvnsieur," versetzte Mademoiselle Viefvilleunschuldig, „.-lnnotte a <lu xoüt «lans son meticr, onns «laute,aber sie ist zu wohl erzogen, um zu erwarten i'mgossibilites.Ohne Zweifel würde sie sich mit Anstand benommen haben."
Männiglich lachte, denn Alle fühlten sich leichtherzig beimMahle, und die Unterhaltung nahm ihren gewohnten Fortgang.
„Es ist schon gut, daß Ihr Annettens Krämpfen vorgebauthabt," fügte Eva bei, „denn der feine Geschmack gehört zu ihrenSchwächen, und offen gestanden, was von den erwähnten Werkennoch in meiner Erinnerung lebt, ist nicht gerade von der schmeichel-haftesten Art."
„Und doch hat mich nichts mehr überrascht," bemerkte SirGeorge, „als der Umstand, daß ich die Kupferstecherkunst undMalerei Amerikas auf so einer achtbaren Stufe fand. Ich hatte