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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
Seite
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letzten Obliegenheit dadurch entledigend, daß eine hohe Glut bisüber seine Schläfen auffuhr;aber meine Neugierde war stärker,als mein SchicklichkcitSgefühl, und ich ließ mich bewegen, die Höf-lichkeit dieses Gentleman so weit zu mißbrauchen, daß lch ihn bat,mir Zutritt zu Eurer Wohnung zu gestatten. Vielleicht habe ichim Innern derselben oder in deren Umgebung weit mehr von meinerZeit zugebracht, als den Insassen angenehm war."

Ich hoffe, der Gentleman wird doch kein Aufhebens davonmachen," versetzte AristobuluS,denn in diesem Lande leben wir soziemlich gemeinschaftlich, und lch mache mir'S zur Regel, jedemGentleman, der einspricht, mag er nun ein Fremder oder einNachbar sehn, die Höflichkeit zu erweisen, daß ich ihn bitte, seinenHut abzulegcn."

Es scheint mir," sagte Eva, um der Unterhaltung eine andereWendung zu geben,Tcmpleton habe eine ungewöhnliche Anzahlvon Thürmen. Zu welchem Zwecke kann ein so kleiner Ort mög-licherweise so viele derartige Gebäude brauchen?"

Ist Alles um der Orthodoxie willen geschehen, Miß Eva,"antwortete AristobuluS, welcher sich für die geeignetste Person hielt,solche Fragen zu beantworten.Unter jedem dieser Thürme befindetsich eine besondere MeinnngSschattirung."

Wollt Ihr damit sagen, Sir, es gebe in Templcton so vieleGlaubenSschattrrungcn, als ich jetzt Baulichkeiten sehe, die religiö-sem Zwecke geweiht zu seyn scheinen?"

Doppelt so viel, Miß, und noch einige obendrein. Ihr seht außerden Landgebäuden nur fünf Versammlungshäuser und wir rechnen imDorfe sieben regelmäßige sich feindlich gegenüberstehende Glaubensbe-kenntnisse, die Meinungsverschiedenheiten über unbedeutendere Dingenicht mitgerechnet. Das Gebäude, das Ihr hier in gleicher Liniemit den Schornsteinen des ersten Hauses seht ist New St. Paul, Mr.Grant'S alte Kirche in seiner Art ein so orthodoxes Haus, wienur eines in der Diöcese, wie Ihr an den Fenstern sehen könnt.