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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Eva,welcher just in diesem Augenblicke Templeton mit seiner An-wesenheit beehrt?"

Dies ist mehr, als ich Euch sagen kann. Miß, denn ob-gleich ihrer Acht oder Zehn von uns während der letzten Wochefast alle ihre Zeit darauf verwendeten, seinen Namen zu entdecken,so haben wir's doch nicht einmal so weit gebracht, diese einzigeThatsache zu erkundigen. Er und der Gentleman, welcher mit ihmreist beide sind ungemein zurückhaltend in solchen Dingen, ob-schon ich glaube, daß wir in Tenchleton einige so gute NuSforscherhaben, als sich im Umkreis von zwanzig Stunden nur auffindenlassen."

Es ist also ein anderer Gentleman bei ihm haltet Ihrbeide für Poeten?"

O nein, Miß; der Andere wartet dem Poeten auf. Wirwissen dies aus dem Umstande, weil er ihm beim Diner servirtund anderweitig seine Angelegenheiten überwacht, z. B. seineKleider ausbürstet und sein Zimmer in Ordnung hält."

Dieser Poet kann also von Glück sagen, denn Dichter gehö-ren einer Claffe an, die eS in der Regel mit dem Aeußerlichen nichtsonderlich genau nimmt. Darf ich fragen, warum Ihr de» Herrn,der einen so eifrigen Diener hat, für einen Poeten haltet?"

Ei, was könnte er denn anders seyn? Erstlich, Miß Ef-fingham, hat er keinen Namen."

Dies ist ein gewichtiger Grund," versetzte John Efsingham,denn heutzutage haben nur sehr wenige Dichter Namen."

Dann ist er die halbe Zeit auf dem See draußen, gucktnach der ,schweigenden Fichte' hinauf, unterhält sich mit den spre-chenden Felsen' oder trinkt aus der,Feenquelle.'"

Allerdings lauter sehr verdächtige Umstände, namentlich dieZwiesprache mit den Felsen, obschon sie nicht eben maßgebend sind."

Aber der Mann nimmt sein Essen nicht zu sich, wie andereLeute, Mr. John. Er steht früh auf, geht alle Morgen auf»