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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Grade, wie die Berge- Um die friedlichen Hügelvorsprünge wan-den sich Wege, die man weit hinauf durch die Klingen und in jederRichtung auf Stunden hin berganwärts verfolgen konnte.

In dem nördlichen Ende dieses lieblichen Thals, ganz amRande des See'S, lag das Städtchen Templeton, unmittelbar unterden Augen unserer Wanderer. Die Entfernung ihres Standortsin gerader, ununterbrochener Linie vom Mittelpunkt der Wohnun-gen konnte nicht viel weniger als 500 Ruthen betragen, schien aberin der reinen Atmosphäre des windstillen TageS viel kürzer zu scyn.Man sah die Kinder und sogar die Hunde in den Straßen umher-laufcn, während das Helle Geschrei der Knaben bei ihren Spielendeutlich die Ohren erreichte.

Da wir hier das Templeton der Ansiedler vor uns haben, anwelches sich die Fortschritte eines halben Jahrhunderts knüpfen, sowollen wir dem Leser eine genauere Vorstellung von seinem der-inaligen Zustande beibringen, als dies durch gelegentliche Anspie-lungen möglich ist. Wir unterziehen uns dieser Ausgabe um sobereitwilliger, da das Städtchen nicht unter die Ortschaften gehört,welche unter den unnatürlichen Anstrengungen der Spekulation inEinem Tage aufschießen oder, durch eigenthümliche Handelsvortheilebegünstigt, zu vorzeitigen Städten werden, während die Stubbennoch in den Straßen stehen; nein, wir haben es mit einer nüchter-nen Landstadt zu thun, die pari pa8su mit der Umgegend stätigvorwärts geschritten ist und eine schöne Probe von der regelmäßi-geren Civilisirung der Nation bietet.

Templeton nahm sich von der Höhe aus, nach welcher wirden Leser hinversetzt haben, im Allgemeinen schön und wie eineKarte aus. Man konnte ein Dutzend Straßen sehen, die sich haupt-sächlich unter rechten Winkeln kreuzten, obschon dies nicht mit steifer,gezwungener Regelmäßigkeit geschah. Wie gewöhnlich in den klei-neren amerikanischen Städten, war der größere Theil der Gebäude