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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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derartigen Hüter Deiner Rechte übrigens möchte ich nicht dafürstehen, vb Du Dich nicht gcnöthigt sehen würdest, auf der Land-straße zu übernachten."

Ich hoffe Sir George Templsmore wird Mr. John Effing-hamS Gemälde zu deuten wissen," rief Grace, die es nicht übersich bringen konnte, länger zu schweigen.

Es folgte ein Gelächter, und bald fesselten die Schönheitendes Stromes wieder ihre Aufmerksamkeit. Als sie weiter aufwärtskamen, versicherte Mr. Effingham trinmphirend, das Aussehen derDinge übcrbiete sogar seine Erwartungen, während Eva und derBaronct erklärten, daß man sich kaum eine lieblichere Reihenfolgevon schönen Landschaften denken könnte.

Getünchte Gräber!" murmelte John Efsingham.Allesnur äußerer Anstrich. Wartet nur, bis ihr den Moder im Innernzu Gesicht bekommt."

Als sich dag Boot Albany näherte, drückte Eva ihre Zufrie-denheit in noch stärkeren Ausdrücken aus, und Grace fühlte sichüberglücklich, wie sie ihre Muhme und den Baronet erklären hörte,daß der Platz ihre Erwartungen bei weitem übertrcffe.

ES freut mich, Eva, daß Du so schnell Deine amerikanischenGefühle wieder gewinnst," sagte Miß van Courtlandt, als ihreVerwandte bei einem spätern Mittagsmahls in einem Gasthauseerklärte, wie mannigfach sie schon ihre Erwartung auf's Angenehmstegetäuscht gesehen habe.Du hast endlich Worte gefunden, dasAenßcre von Albany zu loben, und ich hoffe, wen» wir zurück-kchren, wirst Du geneigt seyn, auch New-Uvrk anders zu beurtheilen."

Ich glaubte in New-Dork eine Hauptstadt zu finden, Grace,und in dieser Voraussetzung habe ich mich traurig verrechnet. Stattdes Geschmacks, deS guten Tons, des Anstandes, der Architektur,der Straßen, Kirchen, Läden und Gesellschaft einer Großstadt fandich nur eine riesige Ausdehnung von kleinstädtischem Wesen, einenHandelsplatz und die ungeregelste Gesellschaft, die mir je vorge-