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Hegen den Hülferuf. Ein paar Abende vorher hatte eine größereFeuerSbrunst stattgefunden, und es war jetzt ein Gerücht tm Um-laufe, daß dis Strenge des Wetters und der Zustand der Schläucheund Spritzen die gegenwärtige Gefahr verdoppelten. Auf dieseKunde hin hüllten sich die beiden Herren Efstngham in ihre Neber-röcke und gingen mit einander auf die Straße.
„Dies scheint kein gewöhnlicher Brand zu seyn, Ned," sagteJohn Efstngham, den Blick zu dem düster« HimmelSgewölke er-hebend, das von leuchtenden Feuerstrahlen erhellt war. „Die Gefahrist nicht fern und könnte wohl ernstlich werden."
Der Richtung des Menschenstroms folgend, erreichten sie baldden Schauplatz des Brandes, der mitten unter den Massen vonMagazinen und Vorrathshäusern, über welche John Efstnghamkürzlich erst seine Bemerkungen gemacht hatte, ausgebrochen war.Eine kurze, schmale Straße von hohen Gebänden stand bereits voll-ständig in Flammen. Man konnte dem Feuer nur mit größterGefahr beikommen; auch wirkten der eingefrorene Zustand desLösch-Apparats, die bereits cingetretene Erschöpfung der Feuer-mannschaft und die ungemeine Kälte der Nacht zusammen, um dieSachlage im höchsten Grade bedrohlich zu machen.
Die New-Dörfer Fenermannschaft hat über die von anderenPlätzen die Neberlegenheit eines Veteranen den Rekruten gegen-über; aber auch die besten Truppen können erliegen, und bei dieserdenkwürdigen Gelegenheit verhielten sich dis berühmten Feuermänneraus verschiedenen Ursachen eine Weile so ziemlich als unthätlgeZuschauer der schrecklichen Scene.
Ein paar Stunden schienen aste Versuche, dem Brande Ein-halt zu thun, völlig hoffnungslos zu seyn, und selbst die Kühnstenund Beharrlichsten wußten kaum, wohin sie sich wenden sollten, umsich nützlich zu machen. Es gebrach an Wasser; zu viele Punktebedurften des Beistandes, und der Brand erstreckte sich vermittelstzahlloser, unregelmäßiger, enger Straßen von einem gemeinsamen