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der Gäste in Equipagen kamen, so gewann MrS. Legend, die dasRollen der Räder gehört hatte, augenblicklich die Neberzeugung,daß der Löwe des Abends jetzt wirklich vor der Thüre sey, undum ihm einen passenden Empfang zu bereiten, ersuchte sie die Ge-sellschaft, Spalier zu machen, damit er so zu sagen durch eineGasse von Genies seinen Einzug feiern könne.
Es wird nöthig seyn, hierorts zu bemerken, daß John Effing-Ham in Betreff des JrrthumS, welcher über den wahren Charakterdes Kapitän Truck obwaltete, wohl unterrichtet war, und da erglaubte, daß dem ehrlichen Seemann dadurch grobes Unrecht ge-schehe, so hatte er ihn bewogen, die Einladung anzunehmen, da-mit das Publikum in einer so hochwichtigen Sache enttäuscht wer-den möchte, ehe der Kapitän die auf den morgigen Tag festgesetzteAbreise nach London aniräte. Damit dies jedoch natürlich undohne Lärm abgehe, hatte er gegen seinen nautischen Freund desJrrthumS in keiner Weise gedacht, weil er glaubte, eS biete sichhiezu wahrscheinlich im Laufe des Abends eine passende Gelegenheit;denn er fühlte sich von der Richtigkeit des Sprichworts überzeugt,daß „die Wahrheit allgewaltig sey, und den Sieg behaupten müsse."
„Wenn dem so ist," fuhr John Esfingham in seinen Erklä-rungen gegen Eva fort, „so gibt es gewiß keinen Platz, wo fieihre hohe Eigenschaft so sicher kund geben kann, als in einerMilchstraße von Genies, deren charakteristische Kennzeichen darinbestehen, daß fie aus innerer Anschauung alle Dinge in ihrenwahren Farben zu erfassen wissen."
Als die Thüre von MrS. LegendS Besuchzimmer sich in dergewöhnlichen lautlosen Weise öffnete, war die zuerst eintretendeMiß Mefville nicht wenig betroffen, sich mit einemmalc in derLage einer Person zu befinden, die verurtheilt ist, „Spießruthen zulaufen." Glücklicherweise wurde fie der Frau des Hauses ansichtig,die am andern Ende der stolzen Gasse stand und sie lächelnd heran-zutreten einlud. Die Einladung hatte zu einer „literarischen Fete"