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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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zu lange gedauert, als daß man dabei ernstlich ans Heirathen hättedenken fallen."

Ich kann das lange Hofmachcn nicht leiden, da eS ein voll-kommenes Gegenmittel gegen die Liebe sehn muß; ists nicht so,Mr. Moreland?"

Diese Berufung galt als Rüge eines unstät umherirrendenBlickes, und statt weiter nach einem Zufluchtsort sich umzuschen,machte Mr. Moreland bloS eine verlegene Miene. Er war übrigensvollkommen mit der jungen Dame einverstanden, da er dies alsdas sicherste und bequemste Mittel betrachtete, sich aus der Klemmezu ziehen.

Sagt mir doch, Mr. Summcrfield, wie Euch unser letzterHadschi gefällt Miß Eva Esfiugham? Meiner Ansicht nach istsie ziemlich hübsch, obschon bei Weitem nicht so, wie ihre MuhmeMiß van Cvurtlandt, die in der That ein recht gutes Aussehen hat."

Da Eva und Grace jedenfalls die zwei lieblichsten Mädchenin MrS. Houstons Zimmern waren, so wurde Mademoiselle Vicf-ville durch diese Aeußerung, wie durch den lauten Ton derselbeneben so sehr betroffen, als die Gegenstände, welche die Belle fürdiese öffentliche Erörterung gewählt hatte. Sie wollte sich ent-fernen, um eine Unterhaltung nicht mit anhören zu müssen, dienicht für ihr Ohr berechnet war; aber John Effingham gab ihrganz ruhig die Versicherung, Miß Ring spreche selten in Gesell-schaft, ohne dabei die Absicht zu haben, von möglichst viele» Per-sonen vernommen zu werden. Außerdem war es eben von keinemBelang, die Sitze zu wechseln, da der ganze Gang des Stückshauptsächlich eben aus Privatansichten bestand, die in öffentlicherWeise geäußert wurden.

Miß Efsingham ist für eine einzige Tochter sehr einfach ge-kleidet," fuhr die junge Dame fort,während dagegen die Spitzenihrer Muhme ächte Kanten sind! Ich stehe dafür, jede Elle kostetmindestens zehn Dollars. Wie ich höre, sind Beive verlobt."