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zu einem denn iäoal weiblicher Zartheit werben können. Aus ihrenklaren blauen Augen konnte man entnehmen, daß es ihr nicht annatürlichem Beistand fehlte, und außerdem besaß sie den Muth,eine Belle zu sepn.
Um dieses Mädchen hatten sich nicht weniger als fünf auf«Modernste gekleidete Jünglinge geschaart, welche inSgesammt vonden Worten, die von ihren Lippen sielen, entzückt zu sepn schienenund sichtlich bemüht waren, stets etwas Geistreiches darauf zu er-wiedern. Sie lachten durcheinander und die Dame am meisten; bis-weilen sprachen Alle zumal. Aber ungeachtet dieses Ausbruchsführte doch Miß Ring hauptsächlich das Wort, und ein oder zweimal,wen» einer von den jungen Männern nach einer sehr befriedigendenSchaustellung von Heiterkeit zu gähnen begann und eine Neigungzum Rückzüge verrieth, wußte sie ihn geschickt durch irgend eineBemerkung, welche insbesondere auf ihn oder seine Gefühle paßte,zur Pflicht zurückzurufen.
„tzui est oetto vumo?" fragte Mademoiselle Viefville fastin einem Tone, wie man sich dessen bedient, wenn man einenMensche» während des Gottesdienstes mit den Hut auf dem Kopfein eine Kirche trete» sieht.
„blllo ost vomoisello," entgegnete Eva.
„Quelle boirour!"
„Ei Mademoiselle, Ihr dürft mir in diesem Punkte Frankreichdurchaus nicht als makellos darstcllensagte John Efsingham, dieFranzösin mit einem erkünstelten Stirnrunzeln anblickend. „EinMädchen kann wohl mit einem jungen Herrn sprechen, ohne sicheiner Todsünde schuldig zu machen, obschon ich zugeben will, daßfünf Zungen unnöthig und fünf Zuhörer mehr als hinreichend sindfür die Weisheit sogar von 20 Schürzen."
,,6'est unv Iioireur."
„Miß Ring würde es wohl für eine noch größere Iiorreuohalten, wenn sie einen Abend unter einer Reihe von Mädchen un-
Eva Effingham. K