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gcstümen Berührungen der gegenseitigen Gewohnheiten und Grund-sätze vorzubeugen. Dies war vielleicht einer von den Gründen,warum Sir George, der mittlerweile die Hoffnungslosigkeit seinerBewerbung um Eva cingeschen hatte, ihre kaum weniger liebens-würdige Muhme mit frischem lebhaftem Interesse zu betrachten be-gann. Miß Effingham besaß Scharfblick genug und »ahm einenzu innigen Antheil an Grace'S Glück, um nicht diesen Wechsel inden Neigungen des BaronetS bald zu entdecken; aber so aufrichtigsie sich um ihrer selbst willen darüber freute, blieb sie doch nichtohne Bcsorgniß, da sie weit besser als alle ihre LandSmänninenbegriff, wie sehr der Seelenfrieden eines amerikanischen MädchensGefahr läuft, wenn sie in die künstlicheren Zirkel der alte» WeltVerpflanzt wird.
„Ich verlasse mich vorzugsweise auf Eure freundliche Vermitt-lung, Miß van Courtland, und hoffe, es wird Euch gelingen, Mrs.JarviS und MrS. Hawker mit der Freiheit zu versöhnen, die ich mirzu nehmen im Begriff siebe," rief George, als Grace in strahlen-der Schönheit, die ihrerseits durch den Anzug nicht wenig gehobenwar, in das Bibliothekzimmcr hereinrauschte. „Auch müßten sie inder That kaltherzige und unchristliche Frauen seyn, wenn sie einersolchen Vermittlerin widerstehen könnten."
Grace war an dergleichen Schmeicheleien nicht gewöhnt; dennobgleich der Baronct heiter und gewissermaßen halb im Scherzesprach, so drückte sich die Bewunderung doch zu deutlich in seinenBlicken aus, als daß sie der instinktartigen Fassungskraft eines Mäd-chens hätte entgehen können. Sie erröthete tief, faßte sich aberaugenblicklich wieder und sprach mit einer Natürlichkeit, die für ihrenZuhörer tausend Zauber hatte:
„Ich sehe nicht ein, warum Miß Essingham und ich Anstandnehmen sollten, Euch überall einzufübre». MrS. Hawker ist mituns verwandt, und wir stehen auf sehr vertraulichem Fuße zu ihr— wenigstens von mir kann ich dies rühmen; und was ferner die