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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Ach, ich meine nicht eben dies, sondern möchte vielmehrwissen, wie unsere Gesellschaft Leuten gefällt, die auswärts er-zogen wurden."

So verlangst Du ein Gutachten, das keinen sonderlichen Werihhaben kann, da sich meine Erfahrungen in der Heimalh nicht übervierzehn Tage erstrecken. Es gibt aber Bücher über das Land,die zum Th-il von sehr verständigen Personen geschrieben sind;warum willst Du Dir nicht in diesen Raths erholen?"

Oh! Du meinst die Reisende»! Es ist nicht ein Einzigerdarunter, der auch nur eines zweiten Gedankens werth wäre, undwir betrachten den ganzen Hansen nur mit großer Verachtung."

Daran zweifle ich nicht im mindesten, da man überall, inallen Straßen und Gäßchcn, die gleiche Versicherung zu hörenkriegt. ES gibt kein sichereres Zeichen der Verachtung, als wennman sie stets in ihrer ganzen Tiefe zur Schau trägt."

Grace hatte eine eben so gute Fassungskraft, als ihre Muhme,besaß aber doch Verstand und Gutmüthigkeit genug, um zu lachen,obschvn sie Eva'S ruhiger Spott ärgerte.

Vielleicht machen wir von unserer Geringschätzung ei» bis-chen mehr Wesens, als sich mit dem gute» Geschmack verträgt,wenn nicht etwa die Absicht im Hintergrund liegt, Gläubige zugewinnen. Aber gewiß kannst Du diesen Reisenden nicht in AllemRecht geben, was sie von uns geschrieben haben."

Nicht in der Hälfte, kann ich Dir versichern. Mein Vaterund Vetter Jack haben diesen Gegenstand zu oft vor mir ver-handelt, als daß ich nicht namentlich die gar vielen politischenSchnitzer kennen sollte, die sie sich zu Schulten kommen ließen:"

Politische Schnitzer? Von diesen weiß ich nichts, denn ichglaubte im Gegentheil, daß die Reisenden in dem, was sie überunsere politischen Verhältnisse sagten, größtentheils Recht hätten.Aber zuverläßig stimmt weder Dein Vater noch Mr. John Effing-Ham in das ein, was sie über unsere Gesellschaft schreiben?"