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ihrer wechselseitigen warme» und aufrichtigen Zuneigung keinenAbbruch, obschon Grace Eva'S höflich feines Wesen für stattlicheFörmlichkeit und Eva die zarte ungezwungene Weiblichkeit ihrerMuhme für etwas allzufreie Rückhaltlosigkeit hielt.
Wir übergehen die nun folgenden drei oder vier Tage, wäh-rend welcher sich Eva mehr in ihre neue Stellung zu finden be-gonnen hatte, und lassen den Leser »»verweilt Zeuge eines Ge-sprächs zwischen den beiden Verwandten sehn, welches dazu dienenwird, nicht nur die verschiedenen Anfichten, Gewohnheiten undDenkweisen der Mädchen genauer kennen zu lernen, sondern auchdem eigentlichen Zwecke unserer Erzählung Bahn zu brechen.Die Unterhaltung fand in demselben Biblivthekzimmer Statt, inwelchem wir die gegenseitige Bewillkommnung mitansahen, und fielin die Zeit, als die jungen Damen nach dem Frühstücke mit ein-ander allein waren.
„Ich denke, Eva, Du wirst auch die Grüne» besuchen müssen.Sie sind Hadschis und waren letzte» Winter viel in Gesellschaft."
„Hadschis? Du willst doch damit nicht sagen, Grace, daßsie in Mekka gewesen sehen?"
„Nein, nur in Paris, meine Liebe. Diese Reise macht inNew-Iork einen Hadschi."
„Und hält sich dadurch der Pilger für berechtigt, den grünenTurban zu tragen?" fragte Eva lachend.
„Nicht bloS den grünen, Miß Esfingham, sondern gar Alles,grün, blau oder gelb. Es muß dann für elegant gelten."
„Und was ist zufälligerweise die Lieblingsfarbe der Familie,die Du meinst?"
„Dem Namen zu Ehren sollte eS eigentlich die erste sehn;aber um die Wahrheit zu sagen, ich glaube, sie haben eine großeVorliebe für alle, mit noch einigen von dem halb Dutzend Farbenobendrein."
„Deiner Schilderung nach fürchte ich, daß sie zu prononeees