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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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das Schloß der innere» Pforte noch fest verriegelt. Der Schlüsselwnrde anfgefnnden und alsbald der Eingang in den Hof eröffnet.

Welch' ein Augenblick für Mand, als sic, nachdem sie kaumdie Ueppigkeit ihrer englischen Heimath verlassen, den Schauplatzihrer Jugend wieder betrat, dessen sie sich so oft und so gerneerinnert hatte. Ueppiges Gras wucherte im Hofe, verschwand aberbald vor den Sicheln, welche man in Erwartung solcher Dingemitgebracht hatte. Dann wurden alle Thsiren geöffnet und dasganze Hans emsig durchsucht.

Alles wurde noch ganz in derselben Lage getroffen, wie manes verlassen hatte; nur ein ganz klein wenig Staub hatte sich imLauf der Zeiten angesammelt.

Mand stand noch immer in der Blüthe weiblicher Schönheit;sie war voll warmen Gefühls und noch eben so offen, eben so lauterals damals geblieben, da sie diese Wälder verlassen hatte: nur ihrschwärmerisches Wesen hatte sich im Verkehr mit der Welt ei» weniggemäßigt. Arm in Arm mit Willonghby ging sie von einem Zimmerzum andern, ohne daß ihnen sonst Jemand folgen durfte.

Die gewöhnlichen Hansgeräthschaften waren bei dem damaligenAuszüge alle znrückgelaffen worden, da man das Blockhaus imLaufe weniger Jahre wieder bewohnt zu sehe» hoffte dies; trugwesentlich zur Erhaltung seiner Identität bei. Das Bibliothek-zimmcr war »och fast ganz wie früher: Schlaf- und Wohnzimmer,selbst das Malerstübchen, wurden in einem Zustande getroffen, wiesie etwa nach einer mehrmonatlichen Abwesenheit ansgesehcn habenwürden. Lady Willonghby strömten die Thränen über die Wangen,während sie von Zimmer zu Zimmer wanderte, und ihrem Gemahldie verschiedenen Ereignisse in's Gedächtnis; znrückrief, welchenjene als stumme Zeugen angewohnt hatten.

So verstrichen ein paar Stunden in nnanssprechlichcr Rührung,welche mit einer gewissen heiligen Trauer vermischt war. Mittlerweilehatten die Dienstboten, deren viele gemiethct worden waren, die