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übrig geblieben zu sein, um den Körper noch eine Zcitlang aufrechtzu erhalten, und auch der Wille mochte noch seine Gewalt über dierein animalischen Funktionen ansübcn. Ihr Sohn versperrte ihrden Anblick der Leiche, und sie wies ibn jetzt mit einer Ungeduldbei Seite, welche sie nie zuvor ans solche Art bewiesen hatte.
Unaussprechlich erschüttert ergriff der Major mit sanfter Ge-walt ihre Hände, welche er mit seinen Küssen bedeckte und buch-stäblich in seinen Thränen badete.
>,O Mutter! — liebste, thenerste Mutter!" rief er, „erkennst dumich nicht — willst du mich nicht erkennen? Es ist Robert — Bob— dein vielgeliebter, dankbarer, treu ergebener Sohn! Ist auchder Vater in die unmittelbare Nähe des Gottes vorangegangcnden er verehrte »nd welchem er diente, so bin wenigstens ich alsStütze deiner späteren Jahre dir übrig geblieben. Zunächst nachdem Vater im Himmel darfst du auf mich vertrauen, Mutter!"
„Wird er je wieder anfwachen, Robert?" flüsterte die verwitt-wcte Mutter. „Du sprichst zu laut, und könntest ihn vor seinerZeit erwecken. Er versprach mir, dich znrückznbringcn, und erhat von jeher sein Versprechen gehalten. Er hatte einen langenMarsch, und ist jetzt müde. Sieb' nur, wie sanft er schläft!"
Robert Willonghby beugte sein Haupt ans seiner Mutter Knieund stöhnte laut. Als er sein Antlitz wieder emporrichtetc, sah erMand die Arme gegen den Himmel ansbreiten, als ob sie für ihreMutter jenen Trost, welchen ihre Seele i» inbrünstigem Gebet vondem Allmächtigen erflehte, herabholcn wollte. Dann blickte er seinerMutter abermals in's Gesicht, in der Hoffnung, endlich einemAusdrucke des Erkennens zu begegnen, der ans eine Wiederkehrder Vernunft schließen ließe. — Umsonst; die Sanftheit, die Mildewohnte noch immer wie sonst in ihren Zügen; aber der unnatürlicheZustand eines bis zum Jrrsein, wenn nicht gar bis zum Wahnsinnerschütterten Geistes war gleichfalls nicht darin zu verkennen.
In diesem Augenblicke hörte man Benlah einen leisen Schrei