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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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ansstoßen, der wie ein Schreckensrnf erklang, nnd als sich Robertnach seiner Schwester umdrchte, sah er sic den kleine» Evcrt nochfester als zuvor.' an die Brust drücken, während ihre Augen auf dieThure gerichtet waren. Ihrer Richtung folgend gewahrte er Nick,der sich heimlich in's Zimmer geschlichen hatte.

Die unerwartete Erscheinung des Wyandottö konnte die jugend-liche Mutter wohl in Schrecken versetzen. Er hatte seit dem Ein-tritte in's Blockhaus seine Kriegsbemalung angenommen, was zwarseine Absicht, für die Vertheidignng des Hauses zu kämpfen, ans-sprach, gleichwohl aber einen schauderhaften Anblick gewährte.

Seinem Besuche lag indes; keineswegs eine feindliche Absicht zuGrund. Nicht Freundschaft allein nein, sogar zärtliche Besorgnißfür die Frauen der Familie hatte ihn hcrgeführt, denn trotz desfurchtbaren Schlages, welchen er gegen ihr Glück gerichtet hatte,waren jene gleichwohl in seiner Achtung immer sehr hoch gestanden.Wohl mar er an die strenge Unterscheidung zwischen Individuenund Farben gewöhnt er würde aber dennoch wenn dies; irgendangegangen wäre keinen Anstand genommen haben, die Wittwedurch das Anerbieten seiner eigenen Hand zu trösten.

Major Willvnghby entnahm sogleich ans dem Wesen des In-dianers die Absicht seines Besuchs, nnd wollte ihn seinen eigenenWeg verfolgen lassen, in der Hoffnung, das; vielleicht seine Mutterhiedurch desto eher zu einem Bewußtsein ihrer ganzen Umgebungerweckt werden möchte.

Nick wandte sich ruhigen Schrittes nach der Tafel, und schauteseinem Schlachtopfer mit einer Kälte in's Gesicht, welche bewies,das; Zerknirschung ihm völlig fremd mar. Den Körper zu be-rühren, zögerte er übrigens dennoch; er hatte schon die Hand indieser Absicht erhoben, ließ sie aber wieder sinken, wie wenn seinGewissen ihn gemahnt hätte.

Robert war dieß nicht entgangen, und znm ersten Male fühlteer seine Seele von einem Schatten des Verdachts ergriffen. Mand