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was allerdings keiner kleinen Arbeit bedurfte. Der obere Baum-stamm wurde ebenso wie der untere dnrchgeschnitten, und so gelang esihnen bei dem Eifer, mit welchem sie sich ihrer Arbeit widmeten, inwenigen Minuten den nöthigcn Raum zu gewinnen. Dann bot Nickdie Säge durch die Oeffnnng hinein, den» ein solches Instrumentmit Behendigkeit zu regieren, das überstieg seine Geschicklichkeit.
Jetzt machte sich Willonghby mit dem vollen Ernst und Eiscr-emes Gefangenen, der einen Strahl von Freiheit vor sich leuchtensicht, an seine Arbeit, ging aber gleichwohl mit Verstand und Vor-sicht zu Werke. Der Teppich, den ihm seine Gcsangcnwärter alsNachtlager gegeben hatten, hing an einem Nagel) er gebrauchtenun die Vorsicht, diesen Nagel heransznziehen, und gerade über-feinem jetzigen Standpunkte einznstecken, um den Teppich darüberherhängen, und sein nunmehriges Vorhaben vor einem Besuche,der etwa von Außen herkame, verbergen zu können.
Sobald dies; Alles geschehen und der Vorhang an seiner Stellewar, begann er scinJnstrnmentin langsamen, weitansgcholtenZügenzu handhaben, um das Knarren nnhörbar zu machen. Dieß war zwareine kitzliche Aufgabe; da die Arbeit übrigens hinter den; Teppiche ver-richtet wurde, so gelang cs doch, das Geräusch so ziemlich zu dämpfen.Je weiter- das Werk voranschritt, desto höher stieg Willonghby'sHoffnung, und bald empfing er von Nick die freudige Nachricht,daß es Zeit sei, die Säge an einer andern Stelle einznsetzen.
Ein glücklicher- Erfolg verleitet nur gar zu leicht zur Sorg-losigkeit; je näher man dem Ziele kam, desto rascher begannWillonghby's Arm zu arbeiten, bis ein Geräusch an der Thüre dieSchreckensknnde brachte, daß ein Besuch von Außen bcvorstand.Es blieb gerade noch so viel Zeit, den letzten Zug zu beendigen,und den Teppich herabfallen zu lassen, ehe die Thür sich öffnete.Sägmehl und Spähne waren im Verlauf der Arbeit sorgfältigaufgclesen worden, so daß Nichts übrig blieb, was das Geheimnißhätte verrathen können.