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Mauds kleine Hand ergriff, nud dnrch die Oeffnnng steckte, »ach ehedas betroffene Mädchen so recht begriff, was er eigentlich wollte.
Willonghby erkannte die Hand ans den ersten Blick. Er würdesie in dieser Waldeinsamkeit schon an ihrer Regelmäßigkeit nndWeiße, an ihrer Zartheit und Fülle erkannt haben; aber einer derzierlichen Finger trug einen Ring, welchen Mand in neuerer Zeithäufig bei sich führte — einen Diamantreif, der, wie sie erfahrenhatte, ein Lieblingsschmnck ihrer eigenen Mutter gewesen war.
So ist's wohl nicht zu verwundern, daß er das kostbare Unter-pfand, das ihm so unerwartet dargcbvten wurde, ergriffen und mitseinen Küssen bedeckt hatte, noch ehe Mand so viel Geistesgegen-wart oder Stärke gewann, um ihre Hand znrückznziehen. Dies;wollte sie übrigens in einem solchen Augenblicke auch nicht thun,ohne alle die Beweise einer glühenden Liebe, welche er an ihrereigenen Hand verschwendet hatte, dnrch einen sanften Druck derseinigen, mit welcher er ihre Finger umfaßte — zu crwiedern.
„Das ist so sonderbar, Mand! — so ganz außerordentlich, daßich nicht weiß, was ich denken soll," flüsterte der junge Mann,sobald er das Antlitz des süßen Mädchens einigermaßen deutlichvor sich sah. „Warum kommst du hierher, Geliebte, nnd in solcherGesellschaft?«
„Mir wirst du vertrauen, Bob — Nick kommt als dein Freund.Hilf ihm jetzt, so viel du kannst, und sei still. Bist du frei, daunerst ist es Zeit, Alles zu erfahren.«
Der Major gab ein Zeichen der Zustimmung, und trat einen Schrittzurück, um zu sehen, was Nick zunächst vorznnehmcn beabsichtige.
Der Indianer hatte mittlerweile die Arbeit mit dem Messerbegonnen, und schob nun dem Gefangenen den Meißel zu, welcherihn ergriff, und denselben alsbald in den nämlichen Baumstamm,an welchem der Tnscarora das Holz wegschnitzelte, nur von derentgegengesetzten Seite, hereiuzutreiben begann.
Ihre Absicht war, eine Oeffnung für die Säge zuwege zu bringen,